09:15 20 Juni 2019
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    Saudi-Arabischer Kronprinz: Riad bezahlt 20 Prozent von Clintons Wahlkampagne

    © AFP 2019 / Timothy A. Clary
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    Saudi-Arabien hat mehr als 20 Prozent der Kosten von Hillary Clintons Wahlkampagne bezahlt, wie die Nachrichtenagentur Jordanian Petra News Agency unter Berufung auf den saudi-arabischen Vize-Kronprinzen Mohammed bin Salman berichtete.

    Die Meldung wurde dem Nachrichtenportal Middle East Eye zufolge später entfernt. Das Institute for Gulf Affairs mit Sitz in Washington veröffentlichte das Snapshot des originalen Beitrags auf Arabisch jedoch später noch einmal.

    “Saudi-Arabien hat immer sowohl die republikanische als auch die demokratische Partei gesponsert. Das Königreich deckt auch jetzt mit Feuer und Flamme 20 Prozent der Kosten von Hillary Clintons Wahlkampagne bei den US-Präsidentschaftswahlen. Und dies trotz der Tatsache, dass einige einflussreiche Kräfte im Land der Unterstützung dieser Kandidatin negativ gegenüberstehen, da sie eine Frau ist“, zitierte Jordanian Petra News Agency den Vize-Kronprinzen.

    Mohammed bin Salman soll diese Äußerung gemacht haben, als er zu einem offiziellen Besuch nach Washington reiste, um dort die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern mit US-Beamten zu besprechen, wie die saudi-arabische Nachrichtenagentur am Montag meldete.

    In den USA ist eine Finanzierung von Präsidentschaftskandidaten aus dem Ausland illegal. Doch ist das nicht das erste Mal, dass die Clintons finanzielle Unterstützung aus dem Ausland bekommen. The Clinton Foundation, die den beiden Hillary und Bill Clinton gehört, gab 2008 zu, 25 Millionen US-Dollar von Saudi-Arabien im gleichen Jahr angenommen zu haben.

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    Mohammed bin Salman al-Saud, Finanzierung, Wahlkampf, Hillary Clinton, Saudi-Arabien, USA