04:29 02 April 2020
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    Die Flucht von einer Farm in Westsibirien hat für einen Großen Emu ein schlechtes Ende genommen. Der Flüchtling verbrachte zwei Wochen im Wald, bevor er gefunden wurde. Doch der Schock war zu groß: der Laufvogel starb an Herzversagen.

    Bauer Nikolaj Balujew, der in seiner Farm bei Irbit (Westsibirien) erfolgreich afrikanische Sträuße züchtet, hatte im Frühjahr sechs Große Emus gekauft. Die australischen Giganten siedelte er in einem separaten Gehege an. Doch zwei von ihnen waren eines Tages verschwunden. Die robusten Vögel drückten mit ihren kräftigen Brüsten Bretter aus dem Zaun und suchten das Weite. Einer der beiden Flüchtlinge konnte zwei Tage später gefunden werden. Der zweite wanderte zwei Wochen durch den Wald.

    Der Bauer mobilisierte sein ganzes Dorf für die Suche. „Mal wurde der Vogel auf der Straße gesichtet, mal im Nachbardorf jenseits des Flusses“, erzählte Balujew laut Life. „Jedes Mal, wenn wir eintrafen, war er schon weg.“ Als der Emu zwei Wochen später endlich gefangen und zurück in die Farm gebracht wurde, starb er an Herzversagen, so Life. Offenbar war der Stress des sibirischen Waldes für den australischen Riesenvogel zu groß.

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    Tags:
    Sibirien, Ural, Russland