13:07 23 September 2017
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    Russische Frontbomber vom Typ Su-24  auf dem Stützpunkt Hmeimim in Syrien

    Nach tödlicher Verletzung: Zehnter Russischer Soldat in Syrien gestorben

    © Sputnik/ Ramil Sitdikov
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    Der in Syrien verletzte russische Soldat Michail Schirokopojas ist in einem Moskauer Krankenhaus verstorben, teilt der Pressedient des russischen Verteidigungsministeriums mit.

    Unteroffizier Schirokopojas war Anfang Mai in der syrischen Provinz Aleppo bei einem Beschuss der Kraftwagenkolonne des russischen Zentrums für Versöhnung in Syrien verletzt worden. Nachdem ihn Ärzte vor Ort behandelt hatten, war er mit einem Flugzeug des Verteidigungsministeriums ins Burdenko Militärhospital in Moskau gebracht worden. Dort kämpften die besten Ärzte um sein Leben, die Verletzung war aber tödlich. Der Soldat starb am 7. Juni.

    Michail Schirokopojas wurde in seiner Heimat im Amur-Gebiet mit militärischem Ehren bestattet. Postum wurde ihm der Tapferkeitsorden verliehen.

    Schirokopojas ist schon der zehnte russische Soldat, der im Syrien-Einsatz sein Leben geopfert hat. Unter den Gefallenen sind der Pilot Oleg Peschkow, deren Su-24 im November 2015 von einer türkischen Rakete an der Grenze zu Syrien getroffen wurde, und der Marine-Soldat Alexander Posynitsch. Im März 2016 war bei der Befreiung der antiken Stadt Palmyra der Offizier Alexander Prochorenko ums Leben gekommen. Im Mai war der Soldat Anton Jerygin in der syrischen Provinz Homs bei der Ausführung seiner Dienstpflicht getötet worden.

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    Tod, Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Verteidigungsministerium Russlands, Syrien, Russland
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