20:21 26 September 2017
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    Waffengeschäft in den USA

    Waffengeschäfts-Inhaber zeigte Orlando-Attentäter vor Massaker bei FBI an

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    Der Inhaber eines Waffengeschäfts in der US-Stadt Orlando hat dem FBI noch vor dem Amoklauf im Pulse-Klub einen verdächtigen Käufer, der eine Panzerweste haben wollte und ihm dabei auffiel, gemeldet. Die Person war Omar Mateen, der Todesschütze.

    Der Attentäter habe vor fünf bis sechs Wochen seinen Laden „Lotus Gunworks“ besucht, so der Mitbesitzer Robbie Abell. Mateen habe nach einer extrasicheren Weste der Schutzklasse IIIA, die von Militärs benutzt wird, und nach Munition gefragt.

    Während seines Aufenthalts in dem Geschäft habe Mateen telefoniert, dabei auf Arabisch  gesprochen, und seltsame Fragen gestellt. Die Mitarbeiter haben beschlossen, ihm die Waren nicht zu verkaufen und ihn aus der Verkaufsstelle verwiesen.

    „Wir informierten das FBI über den auffälligen Käufer“, sagte Abell zu Fox News. Die Reaktion der Sicherheitskräfte ist unbekannt.

    In der Nacht zum Sonntag waren bei einer Schießerei in einem Gay-Club in der Stadt Orlando im US-Bundesstaat Florida 49 Menschen ums Leben gekommen, 53 weitere wurden verletzt. Der Täter, Omar Mateen, ein 29-jähriger US-Bürger mit afghanischen Wurzeln, wurde von der Polizei erschossen. Das war die Schießerei mit den meisten Opfern in der US-Geschichte. Wie Medien zuvor berichtetet hatten, hatte der Verbrecher sich die Schusswaffe auf legalem Wege beschafft.

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    Tags:
    Orlando, USA
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