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    Österreich: Mutter "zu dumm" für Erziehung - Kinder ins Heim gesteckt

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    Die österreichischen Sozialbehörden haben einer 34-jährigen Frau ihre beiden Kleinkinder weggenommen, weil die Mutter wegen ihres niedrigen Intelligenzquotienten ihre Erziehungs- und Sorgepflichten angeblich nicht ausreichend erfüllen kann, wie The Local berichtet.

    Zwei Kinder, Victoria (6 Monate) und Ryan (2 Jahre), sind zurzeit in einem Heim untergebracht. Den Behörden zufolge ist die Mutter mit ihrem IQ von lediglich 64 (Normalwert ist zwischen 85 und 115) nicht in der Lage, für die Kinder zu sorgen.

    Evelin Müller dürfe ihre Kinder im Heim besuchen. Die zweifache Mutter habe aber nur ein Ziel: Sie wolle ihre Kinder zurück. Sie bekomme bereits Unterstützung vom Kinderhilfsverein „Fly“, der den besten Rechtsanwalt Österreichs, Nikolaus Rast, eingeschaltet habe, so The Local

    Laut dem Anwalt kann die Mutter ihre Sorgepflichten erfüllen. Sie ist intelligent genug, eine Ausbildung abgeschlossen zu haben.

    Im August 2015 haben die Behörden einer britischen Familie ein Kind weggenommen, da die Eltern sehr viel Computer gespielt haben. Die Beamten haben entschieden, dass die Computerspielabhängigkeit als Missachtung der Elternpflichten gelten könnte.

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    Kinderheim, Mutter, Kinder, Österreich