10:56 30 März 2017
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    „Beam mich rauf!“ - Russlands Regierung nimmt sich „Science-Fiction“-Technologien vor

    © AFP 2017/ Pascal Pavani
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    Schon in weniger als 20 Jahren soll Russland unter anderem eine eigene Programmiersprache sowie eine eigene Teleportationstechnik bekommen. Dies sieht das Programm Nationale technologische Initiative (NTI) vor, welches die Regierung laut der Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch erörtern will.

    Eine Arbeitsgruppe unter Teilnahme des Vizepremiers Arkadij Dworkowitsch soll sich mit dem NTI-Programm vertraut machen, wonach in Russland bis 2025 die Infrastruktur für den Mobilfunkstandard 5G, ein einheitliches Netz zum Schutz der Zivilbevölkerung vor Cyber-Attacken sowie eine eigene sichere und effektive Programmiersprache geschaffen werden sollen.

    Die NTI-Autoren planen außerdem bis zum Jahr 2035, mehrere neuartige Technologien in die Praxis einzuführen: 

    Bei dem sogenanntem Gehirn-Computer-Interface sollen PCs dann bald per Neuronenströme bedient werden können. Durch sogenannte „naturähnliche Erscheinungen“ sollen Informationen übertragen werden können.

    Und auch das „Beamen“, fachsprachlich Teleportation genannt, soll schon bald Realität werden.

    Das Budget für diesen „Fahrplan“ soll im Zeitraum von 2016 bis 2018 insgesamt 10,8 Milliarden Rubel (umgerechnet etwa 150  Millionen Euro) umfassen. Über sieben Milliarden (knapp 100 Millionen Euro) sollen aus dem Staatshaushalt bereitgestellt werden, die übrigen Mittel von Privatinvestoren.

    Zuvor hatte der Begründer von Almaz Capital Partners, Alexander Galizki, laut „Kommersant“ darauf verwiesen, dass beispielsweise das neurale Interface schon keine Technologien der fernen Zukunft mehr sei. Die Teleportation dagegen sei bislang noch relativ utopisch, wobei allerdings an der Universität Stanford (USA) durchaus bereits Experimente zur Teleportation von Molekülen über geringe Entfernungen durchgeführt worden, so Galizki.

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    Tags:
    Teleportation, Cyberattacken, Alexander Galizki, Russland
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    Alle Kommentare

    • avatar
      Finde ich klasse. Nach der Farbe, die alles unsichtbar macht, wollen die Russen nun auch teleportieren. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass sie Erfolg haben. Hoffentlich wird diese Erfindung zum Wohl der Menschheit eingesetzt und nicht ausschließlich für das Militär.
    • avatar
      No Deal
      Also ich will mir nun nicht darum Streiten welche „Science-Fiction“-
      Technologien irgendwann zu realisieren wären, aber "beamen" b.z.w
      Teleportation, gehört definitiv in den Bereich des nicht machtbaren.

      Zunächst einmal muss man von einem Gegenstand, jedes, vorhandene
      Atom ermitteln, und dann jedes einzelne dieser Atome in neutronen,
      Protonen, Elektronen zerlegen, diese "Verlustfrei" Transportieren.
      und diese dann an anderer stelle ebenso "Verlustfrei" in Exakt der
      Selben Anordnung Struktur, wieder zusammenfügen.

      Selbst wenn man Hypothetisch, die Lage jedes einzelnen Atom exakt
      bestimmen könnte, und der Energie aufwand diese zu zerlegen, b.z.w
      sie wieder zusammen zu fügen wäre derart gigantisch, man würde
      für jeden Beam-Vorgang, eine Erd-Sonne verbrauchen.
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      blitzkick
      ...teleportation?? ist zwar schon geglückt, allerdings nur mit einzelnen atomen, und auch da wurde nur der "quantenzustand" übertragen/teleportiert.. nicht das atom selbst..

      ich glaube nicht, dass hier teleportieren im sinne von "startrek" gemeint ist, sondern eher das übertragen von informationen..
    • avatar
      info
      So Utopisch ist das gar nicht, schon vor 20 Jahren, haben der Fachbereich Quantenphysik, der Uni Wien, angefangen Quanten und Atome, über die Donau hinweg zu Teleportieren und wenn man es erst mit Quanten Erforscht hat, dann mit Atomen und Molekülen und dann mit Lebewesen und zum Schluss mit ......... richtig Menschen.
    • sanpodon
      Es ist zu schade, dass das innovative Russland es sich ganz einfach nicht leisten kann, seine Forschungsenergien auf das Gebiet der "Freien Energie für alle" zu konzentrieren. Wären sie nicht so abhängig von den Einnahmen aus fossilen Energiequellen, würde ich den russischen Zukunftspolitikern auch diesen Ansatz zutrauen.
    • avatar
      Alas
      Ich denke auch Beamen a la Star Treck liegt in weiter Ferne. Dagegen Quantenzustände zu übertragen ist bereits heute möglich. Das einzige Problem liegt wohl in der Kanalisierung der Information. Aber mit etwas Glück wäre eine Erde-Mars Kommunikation z. B. in naher Zukunft möglich.
    • avatar
      blitzkickAntwort ansanpodon(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      sanpodon, "freie energie" ist ein urbaner mythos. das ist nicht mehr als ein "cargokult" begriff, entstanden und angelehnt zwar an realer physik, aber soweit verdreht, entstellt und "mutiert" das er mit der ursprünglichen erkenntnis garnichts zu tun hat, -der von irgendwelchen "semiwissenschaftlichen" autoren aufgegriffen und in scheinwissenschaftlicher begriffsanhäufung an leichtgläubige verkauft wird.

      mit anderen worten:
      ..gibts so nicht..
    • avatar
      jIchAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Bernhard Ulfried-Orloff,
      "Ich drücke ganz fest die Daumen"
      Vor Wut?
      Btw. sogar die hartgesottensten Hardcoredemocraten geben zu, dass man militärische und zivile Technologien problemlos zweckverbinden kann. Fallen Ihnen da vielleicht von selbst Beispiele ein oder soll jIch Ihnen auf die Sprünge helfen, Her Orloff?
    • avatar
      No DealAntwort ansanpodon(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      @sanpodon
      > auf das Gebiet der "Freien" Energie

      ich habe mich mal damit beschäftigt, wenn man
      das Prinzip verstanden hat ist es "Relativ" simpel . .

      Der Tesla Generator nutzt das Magnetfeld der Erde, aber da das
      Magnetfeld der Erde an jedem Standort der Erde etwa anders ist.
      Sprich Stärke und frequenz, kann man einen "Funktionierenden"
      Tesla Generator, nicht einfach versetzen, b.z.w beliebig
      Reproduzieren.

      und es ist auch ein Denkfehler, zu glauben das Magnetfeld der
      Erde wäre ständig Konstant, die Eigen-Rotaion der Erde, die
      interaktion des Glut-Flüssigen Eisenkerns mit dem Robusten
      Erdmantel und auch die Gravitionellen Wechselwirkungen,
      innerhalb unseres Planetensystems erzeugen immer wieder
      veränderungen im Magnetfluss, schon ein PkW genügt
      und es lassen sich veränderungen im Magnetfeld nachweisen.

      Zudem, wenn man einen "Funktionierenden" Tesla Generator
      installieren könnte, würde das unweigerlich, an einem anderen
      Standort ebenfalls zu veränderungen im Magnetfeld ( Fluss)
      kommen, Da ein Tesla Generator, Energie Umwandelt, also eine
      Veränderung, Störung im Magnetfeld hervorruft.
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