05:59 25 April 2019
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    Elisa Rigaudo

    IAAF: Urinprobe italienischer Sportlerin beim Präsidenten-Empfang

    © AFP 2019 / Valery Nache
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    Vertreter des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) haben versucht, bei der italienischen Geherin Elisa Rigaudo eine Doping-Probe zu nehmen, und das beim Treffen mit dem Präsidenten des Landes, meldet die italienische Agentur ANSA.

    Die Anti-Doping-Kämpfer versuchten, zu der feierlichen Zeremonie der Übergabe von Olympiaflaggen an italienische Fahnenträger im Quirinalspalast in Rom durchzudringen, wo der italienische Staatschef Sergio Mattarella den Sportlern für die bevorstehenden Olympiaspiele 2016 alles Gute wünschte. Dort war auch Rigaudo anwesend. Die Sicherheitsleute ließen die IAAF-Vertreter jedoch nicht in den Saal.

    Die Blut- und Urintests bei der 36-jährigen Sportlerin, der mehrfachen Titelträgerin in Italien und Bronze-Gewinnerin bei den Spielen 2008, mussten also auf eine spätere Zeit verschoben werden.

    Eine unangemeldete Dopingkontrolle ist ein weltweit verbreitetes Verfahren. Die Sportler sind verpflichtet, ständig für eine überraschende Doping-Probe zur Verfügung zu stehen.

     

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    Zeremonie, Olympiaflaggen, Urin, Doping-Probe, IAAF, Sergio Mattarella, Elisa Rigaudo, Rom, Italien