07:54 21 Januar 2020
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    Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg haben sich die kolumbianische Regierung und die linke Guerillaorganisation Farc auf einen endgültigen Waffenstillstand geeinigt. Das diesbezügliche Abkommen wurde am Donnerstag in der kubanischen Hauptstadt Havanna in Anwesenheit von Präsident Juan Manuel Santos und Farc-Chef Rodrigo Londono unterzeichnet.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der Vorsitzende des UN-Sicherheitsrates, Francois Delattre, und der Präsident der UN-Vollversammlung, Mogens Lykketoft, wohnten der Unterzeichnungszeremonie bei.

    In dem Abkommen verpflichteten sich die Rebellen, die Waffen niederzulegen und künftig mit politischen Mitteln für ihre Ziele zu kämpfen. Im Gegenzug sollen Militär und Polizei die demobilisierten Farc-Rebellen beschützen. 

    Der Waffenstillstand gilt als Voraussetzung für einen Friedensvertrag, über den die beiden Seiten seit Ende 2012 verhandeln. Im Bürgerkrieg zwischen den linken Guerillagruppen, den rechten paramilitärischen Einheiten und den Streitkräften sind seit Anfang der 1960er Jahre etwa 220.000 Menschen getötet worden.

     

     

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    Tags:
    Farc, Mogens Lykketoft, Ban Ki-moon, Kolumbien