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13:44 18 Oktober 2019
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    Russische Leichtathleten

    Von IAAF zugelassene russische Athleten dürfen in Rio unter Landesflagge auftreten

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    Doping-Skandal (158)
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    Leichtathleten aus Russland dürfen an Olympia 2016 in Rio unter russischer Landesflagge auftreten, wie der Pressedienst des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Sputnik mitteilte. Dafür soll aber dem IAAF der Kontakt zu den Sportlern gewährt werden.

    „Bei den Olympischen Spielen werden ja alle russischen Sportler, darunter auch die Leichtathleten, die vom IAAF zugelassen werden, vom russischen Olympia-Komitee aufgestellt. Also werden sie somit unter der russischen Landesflagge auftreten“, sagten der Pressedienst.

    Am Dienstag hatte dies bereits der IOC-Präsident Thomas Bach angekündigt. Die IAAF hatte allerdings zuvor vorgeschlagen, dass die zugelassenen Athleten aus Russland unter einer neutralen Flagge starten sollten.

    Der Rat des Internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF hatte vor einer Woche die Disqualifikation der Gesamtrussischen Leichtathletik-Föderation (ARAF) bekräftigt. Das russische Leichtathletik-Team sollte demnach von internationalen Wettkämpfen komplett ausgeschlossen werden.

    Im November 2015 hatte die Kommission der Welt-Antidopingagentur WADA Russland auf einer Pressekonferenz in Genf zahlreiche Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln vorgeworfen und dem Leichtathletikverband IAAF ein Startverbot für alle russischen Leichtathleten empfohlen.

    Grund für den Skandal sind nach WADA-Darstellung Manipulationen von Sportlerproben durch die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA. Das soll unter der Aufsicht des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB erfolgt sein. Wenige Tage vor der WADA-Prüfung hatte Georgi Rodtschenkow, damals Mitarbeiter des russischen Doping-Kontrollbüros, 1.417 Proben russischer Sportler vernichtet. Allerdings wohl kaum, um den Ruf seines Landes, sondern allein um seine eigene Haut zu retten und seine eigene Verwicklung in die Doping-Affäre zu vertuschen.

    Nach der Veröffentlichung des WADA-Berichtes verließ Rodtschenkow seinen Posten, Anfang 2016 reiste er in die USA aus.

     

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    Themen:
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    Doping, IOC, IAAF, Rio de Janeiro, Russland