06:26 25 Januar 2020
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    Was wird mit dem Brexit? (340)
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    Die Ergebnisse des Brexit-Referendums in Großbritannien sind bekannt: Brexit-Beführworter sind knapp vorne.

    16.28 Uhr: US-Vizepräsident Joe Biden und US-Präsident Barack Obama von der Entscheidung Großbritanniens enttäuscht: Wir würden ein anderes Ergebnis bevorzugen

    15.27 Uhr: Die italienische Oppositionspartei Liga Nord beginnt mit der Sammlung von Unterschriften für ein Referendum zur weiteren EU-Mitgliedschaft Italiens — Vorsitzender Matteo Salvini

    15.00 Uhr: Es ist politische Unart, Russland für Brexit schuldig zu machen — Russlands Präsident Wladimir Putin

    14.56 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin: Brexit ändert nichts an Sanktionsfrage

    14.05 Uhr: Handel nach dem Brexit im Chaos: Investoren wollen kaufen, können aber nicht

    13.46 Uhr: Brexit bringt EU-Zerfall auf den Weg — US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump

    12.47 Uhr: Keine schnellen Schlüsse aus Brexit ziehen — Bundeskanzlerin Angela Merkel

    12.44 Uhr: Schottland muss Recht auf noch ein Referendum über Unabhängigkeit haben — Premier

    12.42 Uhr: Frankreich bedauert die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, aber respektiert diese – Frankreichs Präsident Francois Hollande

    12.32 Uhr: "So schnell wie möglich": EU-Führung fordert nach Brexit-Referendum britische Austrittserklärung.

    Die Europäische Union erwarte, dass Großbritannien die Entscheidung "so schnell wie möglich" wirksam mache, "wie schmerzhaft dieser Prozess auch sein mag", hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der Präsidenten von EU-Kommission, Europaparlament, Rat und des rotierenden EU-Vorsitzes.

    12.29 Uhr: Brexit ändert kurzfristig nichts – Ex-Bürgermeister von London und Brexit-Befürworter Boris Johnson

    12.22 Uhr: Zehntausende Briten unterzeichnen Petition für zweites Referendum.

    Rund 60 000 Menschen unterzeichneten bis Freitagvormittag online eine offizielle Petition für eine zweite Volksabstimmung zur EU-Mitgliedschaft. Bei mehr als 100 000 Unterschriften wird das Anliegen zur Debatte im Parlament vorgeschlagen.

    • Referendum in Großbritannien
      Referendum in Großbritannien
      © Sputnik / Alex Maknoton
    • Referendum in Großbritannien
      Referendum in Großbritannien
      © Sputnik / Alexei Filippov
    • Vor dem EU-Referendum in Großbritannien
      Vor dem EU-Referendum in Großbritannien
      © Sputnik / Alex Macnoton
    • Referendum in Großbritannien
      Referendum in Großbritannien
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    • Referendum in Großbritannien
      Referendum in Großbritannien
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    • Referendum in Großbritannien
      Referendum in Großbritannien
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    • Brexit-Referendum in Großbritannien
      Brexit-Referendum in Großbritannien
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    Referendum in Großbritannien

    12.19 Uhr: Die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Hauptgrund für den EU-Austritt Großbritanniens – die AfD.

    "Ich glaube, Frau Merkel hat mit ihren offenen Grenzen die Briten aus der Europäischen Union vertrieben", sagte Partei-Vize und Alterspräsident im Landtag Brandenburg, Alexander Gauland, am Freitag in Berlin. Der Politiker unterstrich jedoch, die AfD wolle keine Kampagne für einen EU-Austritt Deutschlands starten.

    12.10 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert als Konsequenz aus dem britischen Votum gegen einen EU-Verbleib einen Kurswechsel in der Europäischen Union hin zu mehr Investitionen in Arbeit und Beschäftigung.

    "Das ist natürlich eine schwierige Entscheidung für Europa", sagte er am Freitag in Berlin. "Meine Erfahrung in der Politik ist, nichts ist von Dauer, nichts ist für immer. Insgesamt ist diese schwierige Entscheidung auch die Chance für einen Neuanfang." Die Europäische Union müsse wieder näher an die Menschen herangehen, mehr investieren zugunsten von Arbeit und Beschäftigung. Dafür habe gerade Deutschland zuletzt in der EU zu wenig getan.

    11.56 Uhr: Französischer Außenminister Jean-Marc Ayrault: Britische Regierung muss schnellstmöglich den formalen Austrittsprozess starten, es darf keine Unsicherheiten geben.

    „Wir bedauern das, aber das ist die Entscheidung des britischen Volkes, wir müssen diese respektieren. Trotzdem ist es schade um Großbritannien und Europa. Wir müssen das jedoch überstehen, das heißt, die Einigkeit Europas zu bewahren sowie Prioritäten und Projekte weiter umzusetzen. Dabei müssen wir aufmerksamer gegenüber den Erwartungen der Bevölkerung in ganz Europa sein“, sagte Ayrault.

    Brexit
    © AFP 2019 / Punit Paranjpe
    Brexit

    11.50 Uhr: Griechischer Außenminister Nikos Kotzias: Referendumsergebnis in Großbritannien bestätigt die Notwendigkeit, die Zukunft der Europäischen Union demokratisch zu erörtern und von Sanktionen zu politischem Dialog überzugehen

    11.25 Uhr: Kreml zu Brexit: Moskau an vorhersagbarem und aufblühendem Europa interessiert

    11.01 Uhr: Russischer Außenminister Sergej Lawrow: Das Referendumsresultat Großbritanniens über einen Ausstieg aus der EU ist „eine innere Angelegenheit des britischen Volkes“.  

    10.48 Uhr: US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump in Schottland: Ergebnis des Referendums in Großbritannien ist „eine gute und fantastische Sache“. Die Briten hätten sich ihr Land zurückgeholt.

    10.35 Uhr: EU-Parlament beruft Krisensitzung zu Austritt Großbritanniens aus EU ein. Der Termin ist für den 28. Juni festgelegt.

    10.17 Uhr: Spanischer Ministerpräsident Mariano Rajoy: Spanien übersteht dank seiner Wirtschaftssituation die Folgen des EU-Austritts Großbritanniens.

    „Die aktuelle Situation des Wirtschaftswachstums und der Entstehung neuer Arbeitsplätze, der Balance der Auslandskonten sowie die Tatsache, dass Spanien ein gesundes Finanzsystem besitzt, werden uns helfen, das auszuhalten“, sagte Rajoy bei seiner Fernsehansprache an die Nation im Sender „24 Horas“.

    10.03 Uhr: David Cameron: EU-Austrittsfristen setzt neuer Premier fest.

    „Ich bin der Ansicht, dass es das Recht des neuen Premiers sein wird, über die Aufnahme des Prozesses zum Austritt aus der EU zu entscheiden“, sagte Cameron am Freitagvormittag in London.

    9.36 Uhr: Britischer Premier David Cameron: Keine schnellen Veränderungen, Wirtschaftspolitik bleibt vorerst beim Alten

    9.28 Uhr: Britischer Premier David Cameron kündigt Rücktritt an. Nach der Bekanntgabe der Referendumsergebnisse über einen Austritt Großbritanniens aus der EU hat der britische Premier David Cameron am Freitagmorgen seinen Rücktritt angekündigt.

    9.20 Uhr: UKIP-Chef Nigel Farage kann laut "The Guardian" nicht versichern, dass tatsächlich 350 Millionen Pfund zusätzlich ins Gesundheitswesen überwiesen würden, sobald Großbritannien aus der EU ausgetreten sein wird. Das sei zwar ein Versprechen von Farages "Vote Leave"-Kampagne gewesen, jedoch nicht von ihm persönlich.

    9.10 Uhr: Dax stürzt um zehn Prozent ab.

    Das Referendum zu Austritt Großbritanniens aus der EU hat weltweit Turbulenzen an den Märkten ausgelöst. Auch der deutsche Aktienmarkt ist eingebrochen.  Zu den größten Verlierern gehören die Deutsche Bank und der Autobauer BMW, der vier Werke auf der Insel betreibt.

    9.00 Uhr: Ex-Ministerpräsident von Schottland, Alex Salmond, rechnet mit zweitem Referendum zu Austritt aus Großbritannien.

    8.57 Uhr: EU-Ratspräsident Tusk: Wir wollten ein anderes Ergebnis. Alle politischen Folgen dieses Ereignisses sind schwer vorauszusehen – besonders für Großbritannien.

    „Es ist kein Geheimnis, dass wir uns ein anderes Ergebnis des gestrigen Referendums gewünscht haben“, sagte Tusk am Freitag Journalisten. „Ich bin mir völlig bewusst, was für ein ernstes und dramatisches Ereignis das aus politischer Perspektive ist. Es ist schwer vorherzusagen, welche politischen Folgen das haben wird – besonders für Großbritannien“, so Tusk.

    8.55 Uhr: Der österreichische Außenminister, Sebastian Kurz, twitterte noch aus London:

    ​Nach dem "politischen Erdbeben" schließt Kurz einen Dominoeffekt mit weiteren Austritten von EU-Beitrittsländern nicht aus. Man müsse "jetzt viel ändern und das Tempo muss enorm sein", sagte er.

    8.50 Uhr: Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat via Twitter zu einer Änderung Europas aufgerufen. Sonst werde die Union zerfallen. „Brexit zeigt: Brüsseler Konzern-Lobbykratie hat Rückhalt der Menschen verspielt“, twitterte Wagenknecht.

    8.35 Uhr: Brexit-Referendum lässt Pfund purzeln — Wirtschaftsbestnote gefährdet

    Das britische Pfund verliert nach der Pro-Brexit-Entscheidung der Briten drastisch an Wert, das Land riskiert seine Spitzenstellung bei den Ratingagenturen, wie The Telegraph  meldet.

    Wirtschaftszentrum Canary Wharf im Londoner Stadtbezirk Tower Hamlets
    © REUTERS / Russell Boyce
    Wirtschaftszentrum Canary Wharf im Londoner Stadtbezirk Tower Hamlets

    Standard and Poor’s (S&P) zweifelt demnach an der künftigen Kreditwürdigkeit des Landes. Moritz Krämer, Rating-Chef bei S&P, zufolge sei die bisherige AAA-Position für Großbritannien „unter diesen Umständen nicht mehr haltbar“. Die Konkurrenten von Fitch and Moody’s hatten das Land schon früher in ihren Ratings herabgesetzt.

    AAA-Rating bedeutet laut den S&P-Definitionen von 2014, dass die Fähigkeit, Zinsen und Kreditbeträge zurückzahlen zu können, als „extrem hoch eingestuft ist“. Auf welchen Platz Großbritannien nach dem Brexit-Referendum nun abrutschen wird, ist bislang nicht bekannt.

    08.32 Uhr: Justizminister via Twitter: "Schwarzer Freitag für Europa. Was jetzt in EU zählt: Mut statt Depression, junge Generation in GB nicht allein lassen:"

    08.28 Uhr: Deutschlands Vizekanzler Siegmar Gabriel twitterte am frühen Freitagmorgen: "Damn! Ein schlechter Tag für Europa."

    08.22 Uhr: Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, hält eine Kettenreaktion in anderen EU-Staaten nach dem Referendum in Großbritannien für ausgeschlossen: "Die Kettenreaktion, die wird es auch gar nicht geben", sagte er am Freitag dem ZDF. Er gehe davon aus, dass die Trennungsverhandlungen sehr rasch beginnen. Er sei auch nicht geschockt und habe einen solchen Ausgang schon einkalkuliert.

    "David Cameron hat eine große Verantwortung auf sich geladen, auf sich und sein Land", sagte Schulz. Großbritannien stehe vor einem "sehr schweren Weg" und einer Phase der Unsicherheit. Es müsse nun darum gehen, dass der Euro nicht ähnlich stark abstürzt wie das britische Pfund.

    08.18 Uhr: Die Chefin von Frankreichs Front National, Marine Le Pen, hat nach dem Brexit-Votum in Großbritannien weitere Abstimmungen in den EU-Mitgliedsstaaten gefordert.

    08.08 Uhr: Der britische Premier David Cameron hat laut Außenminister Philip Hammond klar zu verstehen gegeben, er bleibe auf seinem Posten. Die Regierung muss nun die Lage stabilisieren und den Willen des Volkes bestmöglich umsetzen.

    08.07 Uhr: Die irisch-republikanische Partei "Sinn Fein" will nach dem Brexit-Referendum verstärkt für einen Austritt Nordirlands aus dem Vereinigten Königreich werben.

    07.40 Uhr: Großbritannien bleibt in EU noch mehrere Monate — Chef der Brexit-Kampagne.

    07.15 Uhr: Brexit-Unterstützer gewinnen mit einer Mehrheit von 52 Prozent.

    06.56 Uhr: Soll Großbritannien die EU verlassen, könnte es Medienberichten zufolge ein zweites Unabhängigkeits-Referendum in Schottland geben. Diese Variante hat Patrick Harvie aus der Grünen-Partei unterstützt.

    06.39 Uhr: Den letzten Hochrechnungen zufolge haben sich in Schottland 62 Prozent der Bürger für den Verbleib ausgesprochen, in London sind es 59,94 Prozent. Mehrheitlich setzen sich aber inzwischen die "Brexit"-Befürworter durch.

    06.08 Uhr: In Schottland und Nordirland hat sich eine Mehrheit der Bevölkerung für den Verbleib in der EU ausgesprochen.

    06.03 Uhr: Den letzten Angaben zufolge sind Wählerstimmen in 317 Bezirken ausgezählt worden. Für den Ausstieg haben sich 51,6 Prozent der Briten in diesen Bezirken ausgesprochen.

    05.51 Uhr: In Wales haben sich 52,9 Prozent der Bürger für einen Austritt aus der EU ausgesprochen. Resultate sind noch in einem Wahlbezirk abzuwarten. 17 Bezirke haben schon den "Brexit" gewählt.

    05.27 Uhr: Erste Hochrechnungen in Großbritannien deuten auf einen Brexit. Das britische Pfund ist auf ein 31-Jahres-Tief gedrückt worden, wie mehrere Medien berichten. Am frühen Freitagmorgen fiel das Pfund nach Angaben von Focus-Online erstmals seit 1985 unter die Marke von 1,35 US-Dollar.

    05.10 Uhr: Nach Auszählung der Stimmen in 217 Wahlbezirken liegen die Brexit-Befürworter knapp vorn. 51,5 Prozent stimmten für den Austritt aus der EU. Für den Verbleib sprachen sich 48,5 Prozent der Briten aus. Mehrheitlich für den Austritt haben sich die Briten in 148 Wahlbezirken ausgesprochen, so "The Guardian".

    04.57 Uhr: Nach Auszählung der Stimmen in 167 Wahlbezirken liegen die Brexit-Befürworter knapp vorn. 51,5 Prozent stimmten für den Austritt aus der EU. Für den Verbleib sprachen sich 48,5 Prozent der Briten aus. Dies berichtet die britische Zeitung "The Guardian".

    ​​Am 23. Juni fand in Großbritannien das Brexit-Referendum statt. Die Briten mussten auf den Wahlzetteln die folgende Frage beantworten: "Soll das Vereinigte Königreich Mitglied der Europäischen Union bleiben oder die Europäische Union verlassen?". Etwa 46,5 Millionen Briten hatten sich laut Medienangaben für die Volksabstimmung registrieren lassen. Im Laufe der Nacht wurden die Ergebnisse von 382 Wahlbezirken, darunter auch in Gibraltar, verkündet.

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    Tags:
    Hochrechnungen, Brexit, Referendum, Europäische Union, Großbritannien