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    Gay-Bar Stonewall Inn

    Obama erklärt Schwulen-Bar zum Nationaldenkmal

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    Der US-Präsident Barack Obama hat die Gay-Bar Stonewall Inn zu einem Nationaldenkmal erklärt, heißt es auf der offiziellen Webseite des Weißen Hauses. Die Unruhen um das Stonewall Inn in der Christopher Street im Jahr 1969 gelten als Beginn der Emanzipationsbewegung von Schwulen und Lesben.

    Die Bar wurde Ende der 1960-er Jahren berühmt, als es zu einem Aufstand der Besucher kam. Schwule und Lesben wehrten sich erstmals gegen willkürliche Kontrollen und Schikanen der Polizei. Sie errichteten Straßensperren, bewarfen Polizisten mit Gegenständen und skandierten "Gay Power". Ein Jahr danach fand in den USA die erste Gay-Parade statt. Aus Angst vor aufgebrachten Demonstranten verbarrikadierten sich Polizisten im Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street. Erst nach Stunden konnte eine Sondereinheit der Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle bringen.

    „Die Krawalle wurden zu Protesten, die Proteste wurden eine Bewegung und die Bewegung wurde letztendlich ein wesentlicher Teil Amerikas", sagte Obama am Freitag.

    Die jüngste Schießerei in einem Gay-Club in Orlando, bei dem 49 Menschen ums Leben kamen, dürfte dieser Entscheidung des US-Präsidenten eine besondere Bedeutung verleihen.

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    Tags:
    Gay-Parade, Barack Obama, USA