10:56 30 März 2017
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    Schottische Regierungschefin: Vereinigtes Königreich existiert nicht mehr

    © AFP 2017/ Andy Buchanan
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    Was wird mit dem Brexit? (325)
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    Ein zweites Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands ist höchst wahrscheinlich, wie die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon am Sonntag in einem Interview für BBC sagte. Außerdem existiere das Vereinigte Königreich, für das Schottland 2014 gestimmt habe, nicht mehr, so die Politikerin.

    Bei dem ersten Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands im September 2014 hatte eine Mehrheit der Bürger für den Verbleib in Großbritannien gestimmt.

    Nachdem Großbritannien am Donnerstag aber mit 52 Prozent der Stimmen für einen EU-Austritt votierte, hat sich die Stimmung in Schottland geändert. 62 Prozent der Schotten plädieren für den britischen Verbleib in der EU.

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    Tags:
    Brexit, Europäische Union, Schottland, Großbritannien
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    Alle Kommentare

    • meshu
      Der Zerfall ist noch nicht am Ende. Die Bürger der verschiedenen Regionen und Kolonien wollen Ihre Freiheit zurückgewinnen. Die hatte Ihnen das "Empire" teilweise vor Jahrhunderten genommen.
    • Konstantin
      Jetzt merken die Engländer selber wie es ist, wenn ein Land in seine Bestandteile zerfällt.
    • Die Schotten haben offensichtlich separatistische Tendenzen. Das sind Zustände wie in der Ukraine. Bleibt zu hoffen, daß jetzt die Regierung in London nicht auch wie Poroschenko in Kiew mit Bomben und Raketen gegen die "Separatisten" vorgeht.
    • Dies Deppen haben noch nicht gemerkt, dass die EU nichts weiteres ist als ein durch und durch verfaultes Gebiss ist,
      Der erste Backenzahn ist nun gezogen und Gott sei Dank hat Russland hervorragende Zahnärzte ... :)
    • ElitenSchreck
      Schotten, glaubt lieber an Loch Ness als an das "Schlaraffenland" EU. Ihr werdet in der Sklaverei erwachen ...
    • avatar
      mzungu in Africa
      Der Brexit wird als Gelegenheit gesehen, das Unabhängigkeitsreferendum zu wiederholen. Außerdem dürfte ein EU-Mitglied Schottland reichlich EU-Förderungen erhalten.
    • Tesla
      Für die Amerikaner ist anscheinend die Welt zu klein um einen Vasalen (GB) zu haben, der für weltweite blutige Spiele auch seinen Anteil haben will.
      Gefolge ist nur dann erwünscht wenn alles zu 100% nur den US Interessen dient.

      Genau das machen die EU und Merkel prima. Sie setzen alles um, sogar zum eigenen Nachteil und statt dafür etwas zu verlangen, setzen sie auf die US Waffen- und Finanzindustrie.

      GB war solange gut für die Amerikaner, bis geeignetere Vasalen durch Russlandsanktionen und NATO aufmarsch in Osteuropa getestet wurden.

      Das Prinzip "teile und herrsche" ist nun reif um es auch auf GB anzuwenden.

      Auf alle grosse EU Länder wird das bald auch angewendet. Bald gibt es auch ein Freies Bayern und noch viele mehr. Zusätzlich werden die Völker durch Asilantenvermehrung und Genderregeln so willenlos gemacht und zerstritten sein, dass sie nie etwas in Frage stellen können.
    • W.AderLTB
      Freiheit für Alle... Raus aus der EU!
    • Grille Grilli
      Unabhängigkeit für Schottland dazu sage ich natürlich YES!!
      Aber zum EU-Beitritt NO!!
      Viel Glück Schottland!! :)
    • avatar
      otto-remagen
      Damit würden sich die Schotten selber abschaffen ! Ohne England sind sie für die EU nur eine unbedeutende Luftblase . Die lässt die EU platzen .
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