16:41 12 Dezember 2017
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    Was hat Brexit mit Moskau zu tun? US-Politiker klärt auf

    © AFP 2017/ Carl Court
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    Der ehemalige Botschafter der USA in Russland Michael McFaul hat gegenüber der Washington Post seine Äußerung erläutert, warum Moskau und der russische Präsident Wladimir Putin vom Ausstieg Großbritanniens aus der EU profitieren würden.

     

    Am Freitag schrieb der Diplomat in seinem Twitter, dass die Ergebnisse des Brexit-Referendums ein großer Sieg für Putins Außenpolitik seien.

     

    ​Später sagte er der Washington Post, dass Europa zurzeit schwächer werde, während Russland und seine Verbündeten sich konsolidieren würden. Der russische Staatschef „war natürlich nicht der Grund für das Brexit-Votum, aber er und seine außenpolitischen Ziele werden wesentlich davon profitieren“, so McFaul.

     

    Seinerseits schrieb der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus), Alexej Puschkow, in seinem Twitter, dass McFaul sich lieber auf die Frage fokussieren sollte, warum die Mehrheit der Briten sich entschieden habe, die EU zu verlassen, während US-Präsident Barack Obama sie gebeten habe, dies nicht zu tun.

    Darauf antwortete der Ex-Botschafter, dass dies ein gutes Argument sei.

     

     

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    Brexit, Michael McFaul, Wladimir Putin, Europäische Union, Großbritannien, USA, Russland
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