19:20 14 Juli 2020
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    „Man muss ihnen den Kopf abhacken“ - Bei Gartenarbeiten auf seiner Datscha hat der Russe Pjetr Salnikow einen ekelerregenden Grusel-Fund gemacht: Eine Schnecke, die von einem schon seit Jahren in Moskau für ausgestorben geglaubtem Parasiten in einen willenlosen Zombie verwandelt wurde.

    Der parasitische Saugwurm mit dem  Namen „Leucochloridium paradoxum“ gehört wohl zu den seltsamsten Lebewesen der Welt: Durch Vogelkot gelangt er in die Nahrung der Schnecken und frisst sich durch den Verdauungstrakt der Schnecke in die Mitteldarmdrüse hinein.

    Nachdem der Parasit im Körper der infizierten Schnecke herangewachsen ist, bildet er schlauchartige Gebilde, die in die Fühler der Schnecke hineinwachsen. Diese pulsierenden und vielfarbigen „Fühlermaden“ lassen das Weichtier erblinden – die Schnecke kann ihre enorm vergrößerten und auffälligen Fühler nicht mehr einziehen und wird deshalb eine leichte Beute von Vögeln. Dann geht der Zyklus von vorne los.

    „Wieso ich sie als Zombie bezeichne?“, fragt Salnikow, „Na ganz einfach deshalb, weil die Schnecke von den Sporocysten (Entwicklungsstadium von Saugwürmern, Anm. d. Red.) erblindet und sich instinktiv zum Licht bewegt. Ehrlich gesagt, habe ich zuvor gedacht, dass es diesen Sch… in der Gemäßigten Zone nicht mehr gibt. Wenn ein Vogel nur einen Tentakel abbeißt, so wächst er erneut heran. Deshalb werde ich den ganzen Kopf der Armen abhacken müssen“, so der Russe.

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    Tags:
    Parasit, Schnecke, Leucochloridium paradoxum, Zombie, Gebiet Moskau, Moskau, Russland