13:44 26 Januar 2020
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    Wenn eine Stadt einen Strich auf dem Strich zieht: Da im Schweizer Basel die Prostituierten auf der Suche nach ihren Freiern immer näher an die Wohnbezirke heranrücken, haben die Behörden auf Beschwerden der Einwohner eine „Toleranzzone“ markiert, berichtet Blick.ch.

    Es würden täglich bis zu 800 Kurtisanen auf den Straßen Basels ihre Dienstleistungen anbieten. Offiziell seien es 30 bis 50 Frauen, die täglich auf den Strich gehen. Immer wieder würden die Freudenmädchen aber außerhalb ihrer Zone nach ihren Kunden werben, was den in der Nähe wohnenden Einwohnern allerdings gegen den Strich gehe.

    „Rund um die Uhr wird in der Innenstadt Kleinbasel außerhalb der Toleranzzone auf äußerst aggressive Art – bis hin zu körperlichen Belästigungen – angeworben“, zitiert das Portal eine Mitteilung des „Stadtteil Sekretariat Kleinbasel“.

    ​Um nun den Straßenstrich in geordneteren Bahnen zu halten, werden jetzt die Grenzen der vorgesehenen Zone laut Blick.ch mit Markierungen auf den Bürgersteigen und mit Piktogrammen versehen. Das Logo zeigt eine an eine Laterne gelehnte Frau.

    Ob das dem Problem jetzt abhelfen werde, sei unklar – das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt vermute, dass die „Wanderung“ der Prostituierten von unterschiedlichen Aspekten abhänge. So sei bei den meist aus Osteuropa (Ungarn) stammenden Dirnen  auf der Straße ein stetiger Wechsel zu verzeichnen, sodass die Neuankommenden über die Toleranzzone meist nicht aufgeklärt werden. Zudem könnte die autofreie Toleranzzone Freier abschrecken, die es attraktiver fänden, anonym im Auto vorzufahren und die Damen einsteigen zu lassen.

    Zuvor war berichtet worden, dass eine Schweizer Firma, die sich auf Escortservice spezialisiert hat, in Genf demnächst ein ganz besonderes Café eröffnen wolle: Damit der Tag richtig gut anfängt, sollen dort Männer beim Kaffee und Zeitunglesen oral befriedigt werden.

     

     

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    Tags:
    Verkehrszeichen, Prostitution, Schweiz, Basel