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11:10 14 Oktober 2019
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    Tesla-Autopilot fordert erstes Todesopfer

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    Erstmals ist bei einer Fahrt mit einem Tesla-Elektroauto per Autopilot ein Mensch ums Leben gekommen. Der Elektroautohersteller Tesla hat mit der Prüfung des tragischen Vorfalls begonnen, wie Spiegel Online am Freitag berichtet.

    Laut dem Unternehmen ereignete sich der Unfall bereits im Mai im US-Bundesstaat Florida: Der Fahrer eines Tesla-Sportwagens Tesla S hatte auf Autopilot gestellt und war dann an einer Kreuzung mit einem Lkw zusammengestoßen. Der Autopilot konnte offenbar die weiße Außenwand des Lkw nicht vom taghellen Himmel unterscheiden. Im Ergebnis konnte das Tesla-Auto nicht automatisch bremsen. Der Tesla-Fahrer ist an seinen schweren Verletzungen gestorben.

    Die Firma des bekannten Technik-Milliardärs Elon Musk zeigte sich bestürzt und sprach den Verwandten des Unfallopfers per Firmen-Blog sein tiefes Beileid aus. Dies sei der „erste bekannt gewordene Todesfall“ bei einer Autopiloten-Fahrt.

    Musk zufolge haben Tesla-Wagen mit der Autopilot-Funktion bislang schon über 200 Millionen Kilometer ohne tödliche Unfälle zurückgelegt.

    In den USA komme, statistisch gesehen, durchschnittlich ein tödlicher Unfall auf 145 Millionen gefahrene Kilometer, so Spiegel Online. Weltweit liege der Wert bei einem Toten auf 95 Millionen Kilometer.

    Der amerikanische Unternehmer Elon Musk ist durch seine Erfolge mit den Elektroautos Tesla Motors, der privaten Raumfahrtfirma SpaceX, dem Onlinebezahlsystem PayPal und dem 2013 präsentierten Hyperloop-Projekt bekannt geworden.

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    Tags:
    Unfall, Todesopfer, Autopilot, Tesla Model S, Elon Musk, Florida, USA