14:40 29 November 2020
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    Im indischen Bundesstaat Haryana hat eine 24/7-Hotline für mit Kühen zusammenhängende Fragen ihre Tätigkeit aufgenommen, berichtet „The Indian Express“ am Montag.

    Jeder Einheimische kann über die Hotline den Diebstahl bzw. die Tötung einer Kuh melden. Die Informationen werden sofort an die Polizei von Haryana weitergeleitet, die eine Spezialeinheit losschickt.

    Der Leiter der Polizeiverwaltung des Bundesstaates, Kushal Pal Singh, versprach ebenfalls, Fahrzeugkontrollen einzuführen, um den Kuhschmuggel zu verhindern. Damit wollen Polizisten den Verkauf der heiligen Tiere für die Schlachtung beenden sowie die Selbstjustiz wie beim Vorfall im Bundesstaat Haryana verhindern. Damals fingen Aktivisten zwei Kuriere ab, die Rindfleisch transportierten. Sie wurden gezwungen, eine Mischung aus Dünger, Kuhurin, Milch, Joghurt und Schmelzbutter zu essen.

    In Haryana ist das Schlachten von Kühen sowie der Verkauf von Rindfleisch verboten. Das Töten von Kühen wird mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet.

    Die Kuh ist ein heiliges Tier im Hinduismus, das Schlachten von Kühen und das Verzehren von Rindfleisch gelten als Sünde. Kühe verkörpern Reichtum, Gutes und Vielfalt. Das Töten dieser Tiere ist in den meisten Teilen Indiens verboten, Ausnahmen sind die Bundesstaaten Kerala und Westbengalen.

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    Tags:
    Polizei, Kuh, Kushal Pal Singh