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    Irland: Wahre Muslimen beenden heilige Fastenzeit mit LGBT-Gesellschaft

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    Eine muslimische Gruppe, die Frieden und Integration in Irland fördert, hat sich mit Vertretern der LGBT-Gesellschaft zusammengetan, um den Höhenpunkt des Ramadan-Monats, das Fastenbrechen, zu feiern.

    In einem Versuch „die wahren islamischen Ideale“ vorzuführen lud der Irische Rat für Einwanderer (Irish Muslim Peace & Integration Council) am Samstag eine Großzahl von Menschen von außen ein, um den Geist des heiligen Festes den Nicht-Muslimen zu vermitteln.

    „Ein Mitglied der LGBT-Gesellschaft zu sein ist keine Sünde, darüber ist im Koran nichts geschrieben. Wir können sie nicht anders als die anderen behandeln“, sagte Shaykh Dr. Umar Al-Qadri, Imam und Vorsitzende des Rates.

    Gerade an diesem Feiertag sei es wichtig, diese Frage zu erörtern, fügte er hinzu.

    Das festliche Iftar-Abendessen wurde unter anderem auch von dem jüdischen Holocaust-Überlebenden Tomi Reichental besucht, der unter anderem eingeladen war, um einen Vortrag zu halten.

    Dr. Al-Qadri war immer ein ausgesprochener Befürworter der LGBT-Gesellschaft in Irland. Er hatte die Diskriminierung der Schwulen und Transgender mit der von Muslimen verglichen.

    Nach der tödlichen Schießerei im Schwulenklub in Orlando bekundete er  der LGBT-Gesellschaft in einem Interview für die Zeitung Irish Examiner seine Unterstützung.

    „Ich stehe an der Seite der LGBT-Gesellschaft und ich bin gegen eine Marginalisierung jeglicher Gruppen“, sagte der Imam.

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    Tags:
    Ramadan, Irland