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22:39 19 Oktober 2019
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    Android-Schädling in PlayStore-Apps verbreitet: Millionen Handys befallen

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    Die chinesische Schadsoftware „HummingBad“ hat Berichten zufolge bereits 85 Millionen Android-Smartphones weltweit befallen, davon rund 40.000 in Deutschland, wie das Computermagazin „Chip“ berichtet.

    Der Android-Schädling verbreitet sich über rund 200 infizierte PlayStore-Apps als auch über manipulierte Websites. Sie übernimmt das Smartphone des Nutzers, lädt Werbung im Hintergrund und tut so als ob der Smartphone-User immer wieder auf diese klicken würden. Für jeden Klick muss das werbende Unternehmen dann zahlen. Die Betrüger verdienen so an der Schadsoftware offenbar bis zu 10.000 Dollar täglich, hieß es. 

    Das Perfide an „HummingBad“: Die Malware installiert ein Rootkit, das ihre Löschung unterbindet, laut dem Sicherheitsunternehmen CheckPoint sind gängige Android-Virentools gegen diese Methode machtlos. Zudem kann das Kit weitere schädliche Apps auf das Handy nachziehen. Nur eine Neu-Installation des Betriebssystems beseitigt „HummingBad“ komplett, so „Chip“.

    In Russland sind nach Angaben der Zeitschrift PCWeek etwa 200.000 Handys befallen. Am härtesten hat der Schädling aber China getroffen, wo knapp 1,6 Millionen Handys infiziert wurden. Platz zwei nimmt Indien ein, gefolgt von den Philippinnen. HummingBad gehört schon jetzt zu den Top Ten der aktivsten Schadensprogrammen der Welt, hieß es.

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    Tags:
    Handys, HummingBad, Deutschland