14:35 26 September 2020
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    Dreizehn Jahre nach dem Beginn des Irak-Kriegs kommt eine von der britischen Regierung eingesetzte Kommission zu dem Schluss, dass der damalige Premier Blair die Bedrohung durch den Irak bewusst übertrieben hat. Großbritannien sei voreilig in den Krieg gezogen, so der Chef der Kommission, John Chilcot, laut dem TV-Sender N-tv.

    Blair habe Warnungen ignoriert und sich zu sehr auf seine persönliche Überzeugung verlassen, anstatt den Einschätzungen der Geheimdienste zu vertrauen, sagte John Chilcot am Mittwoch. Blair sei vor dem Krieg gewarnt worden, dass eine Invasion die Bedrohung durch Al-Qaida erhöhen würde.

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    Tags:
    Tony Blair, London, Großbritannien