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11:04 18 Juli 2019
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    Polizeieinsatz in Bangladesch am 2. Juli

    Wieder Anschlag in Bangladesch - auf Fest des Fastenbrechens mit 300.000 Betenden

    © REUTERS / Mahmud Hossain Opu
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    In Bangladesch ist es wenige Tage nach der brutalen Geiselnahme mit 28 Toten zu einem neuen Anschlag gekommen, wie lokale Medien berichten. Nahe einer Versammlungsstätte mit bis zu 300.000 Betenden seien mehrere Sprengsätze detoniert und Schüsse zu hören gewesen.

    ​Ort des Anschlags war Sholakia Eidgah, eine Versammlungsfläche unter freiem Himmel, in der Nähe der Stadt Kishoreganj, gut 100 Kilometer östlich der Hauptstadt Dhaka. Laut dem Nachrichtenportal bdnews24.com ist ein Polizeibeamte bei dem Anschlag getötet worden, es gebe mindestens 12 Verletzte, unter ihnen sechs Polizisten.

    ​Obwohl die Explosionen Panik an der Versammlungsstätte ausgelöst hätten, sei keiner der Betenden zu Schaden gekommen, so Obaidul Hasan von der örtlichen Polizeibehörde.

    Sholakia Eidgah gilt als die größte Versammlungsstätte im Land für Gebete zu Eid, dem islamischen Fest des Fastenbrechens nach dem Fastenmonat Ramadan.

    In der Nacht auf den 2. Juli hatten mindestens acht Bewaffnete ein beliebtes spanisches Restaurant im Diplomatenviertel der Hauptstadt Bangladeschs, Dhaka, angegriffen und sich dort verschanzt. Die Behörden gaben an, zu diesem Zeitpunkt befänden sich mindestens 20 Menschen in dem Lokal, darunter auch Personal und viele ausländische Gäste. Nach stundenlanger Belagerung stürmten Sicherheitskräfte das Café. Bei allen getöteten Geiseln handelte es sich um Ausländer. Die meisten von ihnen waren Italiener und Japaner. Viele Opfer wurden „brutal mit Stichwaffen“ getötet worden.

    Laut Reuters waren alle Angreifer gut ausgebildete junge Männer, die an der Universität studierten und überwiegend aus wohlhabenden Familien stammten. 

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    Tags:
    Anschlag, Ramadan, Bangladesch