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    Stanley Kubricks Tochter zerstreut Mythen über gefälschte Mondlandung

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    Vivian Kubrick, die Tochter des berühmten Regisseurs Stanley Kubrick, hat in einem offenen Brief auf Twitter die Anhänger einer Verschwörungstheorie kritisiert, die glauben, dass der Filmemacher nach Anordnung der US-Regierung angeblich die Mondlandung inszeniert hätte.

     

    Ein Künstler wie ihr Vater, so Vivian Kubrick, wäre „die allerletzte Person auf der Welt“, die dem Weißen Haus dabei helfen würde, „Menschen auf diese schreckliche Art und Weise zu belügen“.

    „Wie kann überhaupt jemand glauben, dass einer der größten Verteidiger der Menschheit solch einen Akt des Verrats begehen könnte?“, schrieb sie.

    Unter anderem betonte die Frau, dass sie ihren Vater, „im Gegensatz zu euch“, wirklich gekannt habe. Behauptungen, dass Stanley Kubrick die Mondlandung fälschen konnte, bezeichnete sie als eine „groteske Lüge“.

    „Also vergebt mir meine Schärfe, wenn ich so kategorisch sage: Die sogenannte ´Wahrheit´, auf der diese bösartigen Kurbel weiterhin bestehen, dass mein Vater sich mit der US-Regierung verschwor, um ´die Mondlandung zu fälschen´, ist eine GROTESKE LÜGE“, so Vivian Kubrick.

     

    Theorien über eine angebliche Teilnahme des Regisseurs an einer Imitierung der Mondlandung wurden populär, als 2012 der Dokumentarfilm „Room 237“ auf die Leinwand kam. Die Filmautoren behaupten, dass Kubrick in einigen seiner Streifen geheime Botschaften hinterlassen hätte, die auf die wahre Natur der Raumfahrtmission Apollo 11 hinweisen würden.

     

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    Tags:
    Verschwörungstheorie, Mond, Mond-Mission, Weltraum