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    Migrationsproblem in Europa (1282)
    2020
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    Etwa 1,4 Millionen Bürger aus Drittländern haben im Vorjahr Asylanträge in den EU-Ländern sowie in Norwegen und der Schweiz gestellt. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Statistik des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen (EASO) hervor.

    Im Vergleich zum Jahr 2014 sei die Zahl der Anträge auf internationalen Schutz um mehr als das Doppelte gestiegen. Die meisten Asylanträge (mehr als 380.000) seien im vergangenen Jahr von Syrern gestellt worden, gefolgt von Bürgern aus den Staaten des Westbalkans, Afghanistan und dem Irak, teilten EASO-Vertreter mit.

    Laut den jüngsten Zahlen stellte jeder dritte Flüchtling einen Antrag in Deutschland. Zu den fünf  EU-Ländern, für die ein erhöhtes Interesse seitens der Flüchtlinge festgestellt wurde,  gehören auch Ungarn, Schweden, Österreich und Italien.

    Die EU-Länder bearbeiteten 2015 mehr als 53 Prozent aller gestellten Asylgesuche. Malta und Bulgarien waren bezüglich der Gewährleistung von Schutz für Flüchtlinge am offensten, Lettland und Ungarn  dagegen am wenigsten offen, heben EASO-Vertreter hervor.

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    Flüchtingskrise, Migration, Flüchtlinge, Syrien, Deutschland