08:42 19 Juni 2019
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    Nintendo zieht Ass und erobert mit Pikachu den Markt von Smartphone-Apps

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    Der Hersteller der Spiele Super Mario und Zelda hat seit dem Start der neuen Applikation „Pokemon Go“ mehr als sechs Milliarden Euro zu seiner Wertschöpfung hinzugefügt. Das Spiel hat in wenigen Tagen die Charts der kostenlosen Apps in den USA und Australien getoppt, schreibt Bloomberg am Montag.

    Die erfolgreiche App lässt die Spieler kleine Pokemon-Figuren in ihrer Nachbarschaft suchen und damit mit den anderen Teilnehmern des Abenteuers wetteifern. Die Menschen berichten von stundenlangen Fahrten auf der Suche nach den „pocket monsters“. Zwei Gamer in Neuseeland liehen sich sogar einen Kajak, um ins Zentrum der Wellington-Bucht zu gelangen. Eine späte Jagd nach Pokemons in Missouri brachte die Spieler in eine Falle, die von bewaffneten Räubern aufgestellt worden war, so die örtlichen Medien. Eine andere Person soll eine Leiche im Fluss statt eine Pokemon- Figur gefunden haben.

    Die Aktien von Nintendo erlebten den größten Sprung seit 1983, was Investoren ein Signal für die Wettbewerbsfähigkeit von Nintendo auf dem Markt der Mobil-Applikationen ist.

    Das Spiel ist bislang nur in drei Ländern erhältlich – den USA, Neuseeland und Australien. In Deutschland war die Anfrage so hoch, dass die Server wegen des unglaublichen Interesses praktisch platzten. Die Entwickler mussten den Start des Spiels in der Bundesrepublik also verschieben.

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    Tags:
    Australien, Neuseeland, USA