Widgets Magazine
20:27 15 Oktober 2019
SNA Radio
    Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

    Nato will keine Konfrontation mit Moskau – Stoltenberg zu Sputnik

    © REUTERS / Eric Vidal
    Panorama
    Zum Kurzlink
    9755
    Abonnieren

    Sputnik hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg direkt auf Twitter gefragt, warum die Allianz sich darauf konzentriert, Russland als Bedrohung darzustellen, anstatt sich mit der europäischen Sicherheit und dem Anti-Terrorkampf zu befassen, um solche Tragödien wie in Paris oder Brüssel zu verhindern.

    Am Montag durften Internetnutzer dem Nato-Chef unter dem Hashtag #AskJens ihre Fragen per Twitter zusenden. Auch Sputnik hat diese Möglichkeit genutzt, um Stoltenberg um einen Kommentar zu den aktuellen Geschehnissen zu bitten.

    „Warum bemüht sich die Nato so sehr, um Russland als eine Bedrohung darzustellen, anstatt sich auf die Sicherheit in der EU und die Verhinderung von solchen Anschlägen wie in Paris oder Brüssel zu konzentrieren?“, lautete die Frage von Sputnik.

    Jens Stoltenberg antwortet Sputnik
    © Foto : Screenshot/sputnik twitter
    Jens Stoltenberg antwortet Sputnik

    Und der Nato-Generalsekretär schickte eine Antwort:

    „Wir streben keine Konfrontation an, aber wir werden unsere Verbündeten verteidigen. Wir arbeiten für den Dialog mit Russland. Der Nato-Russland-Rat wird am Mittwoch zusammentreffen“, schrieb er auf Twitter.

    Im Mittelpunkt des Treffens des Russland-Nato-Rates am 13. Juli wird die Nato-Aufrüstung in Osteuropa und im Baltikum sowie deren Auswirkung auf die europäische Sicherheit stehen, teilte Russlands Außenministerium am Dienstag mit.

    Außerdem wolle Moskau die Diskussion zu einer Initiative der finnischen Partner einleiten, den so genannten „Niinistö-Plan“, der eine Verbesserung der Flugsicherheit über der Ostsee vorsieht. Darüber hinaus seien auch die Risiken für die strategische Stabilität durch den Ausbau des Raketenabwehrsystems der USA bzw. der Nato in Europa zu besprechen.

    Geplant sei des Weiteren eine Erörterung der Ukraine-Krise „im Kontext der Notwendigkeit einer vollständigen und schrittweisen Implementierung der Minsker Vereinbarungen, ebenso die Sicherheitslage in Afghanistan sowie regionale Terrorgefahren“.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Nato-Gipfel: Tsipras erbost Obama beim Abendessen
    Russland-Nato-Rat: Moskau definiert Tagesordnung für 13. Juli
    „Russland schlagen“: So könnte Poroschenkos Briefwechsel mit Nato aussehen
    Abschreckung und Dialog: Deutscher Experte sieht Nato im Spagat
    Tags:
    Twitter, Sputnik, NATO, Jens Stoltenberg, Russland