16:43 29 Januar 2020
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    Am „Morgen danach“ berichten die Sozialen Netzwerke von der unheimlichen Nacht auf Donnerstag in und um Moskau: Extreme Gewitter, Sturmböen, Platzregen und Hagelschauer entwurzelten Bäume und ließen abgeschlagene Äste parkende Autos, Verkehrszeichen und Stromleitungen zerstören. Sieben Menschen erlitten Verletzungen.

    Straßen wurden kilometerlang überflutet und glichen eher Wasserläufen, auf denen sich Fahrzeuge nur noch schwimmend fortbewegen konnten. Viele Bäume haben den Sturmböen nicht standgehalten, Fahrzeuge sind stark beschädigt.

    Der Wind deckte mit Leichtigkeit Häuser ab, kappte Stromleitungen, warf Zäune, Ampeln und sogar Lichtmasten um und riss sie teilweise meterweit mit sich.

    ​Im Internet kursieren nun unzählige Bilder und Videos von der Unwetternacht über Moskau: Es hatte nachts mit Sturm und Blitzen begonnen, die mehr einer Licht-Show glichen – dann Donnergrollen und Regen wie ein Wasserfall vom Himmel.

    ​​Kein einziger Stadtbezirk blieb verschont: Überall ist noch am Donnerstagmorgen ein Bild der Verwüstung zu sehen.

    ​Meteorologen zufolge ist das Gewitter von einem Tief verursacht worden, das am Tag zuvor die Hautstadt erreicht hätte. Die Sturmwarnung galt noch bis 10 Uhr morgens. Für Donnerstag wird fast tropische Hitze erwartet – bis zu 30 Grad Celsius. Bei derartigen Temperatursprüngen ist eine Fortsetzung des nächtlichen Szenarios wahrscheinlich.

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    Tags:
    Unwetter, Gewitter, Moskau