19:06 08 Dezember 2019
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    Putin-Sprecher: Kreml-Besuch lohnt sich auch ohne Pokémons

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    Der Kreml kann auch ohne Pokémon-App besucht werden, wie Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, am Donnerstag sagte.

    „Pokémons sind kein Grund für einen Besuch dieser Schatzkammer der Weltkultur, des Kremls. Zudem ist er für alle unvergleichbar offen, obwohl es die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation ist“, so Peskow.

    Bei der Pokémon-App müssen die kleinen „Taschenmonster“ an unterschiedlichen Orten der Welt gejagt werden. So führte das Spiel bereits Pokémon-Fans ins Ausschwitz-Museum in Polen, ins Holocaust-Museum in Los Angeles, zum Nationalen Denkmal für den 11. September Memorial sowie zum Gedenkort für Vietnamkrieg-Veteranen in Washington.

    Das Holocaust-Museum in Washington klagte gegen das Spiel und der „Pokemon“ wurde aus dem Saal „entfernt“. Die Gedenkstätte wird nicht mehr als Zugangspunkt in der Pokémon-App angegeben. Das Ausschwitz-Museum in Polen hat auch seinen Besuchern verboten, die App auf dem Territorium des Konzentrationslagers zu spielen.

    Die erfolgreiche App „Pokémon go“ lässt die Spieler kleine Pokémon-Figuren in ihrer Nachbarschaft suchen und damit mit den anderen Teilnehmern wetteifern. Die Menschen berichten von stundenlangen Fahrten auf der Suche nach den „pocket monsters“.

    Das Spiel, das von Nintendo vor noch nicht einmal zwei Wochen veröffentlicht worden ist, wird immer populärer in der Welt. Es ist bislang nur in drei Ländern erhältlich – den USA, Neuseeland und Australien. In Deutschland war die Nachfrage so groß, dass die Server wegen des unglaublichen Interesses praktisch platzten. Die Entwickler mussten den Start des Spiels in der Bundesrepublik darum verschieben.

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    Tags:
    Kultur, Sehenswürdigkeiten, Kreml, Nintendo, Dmitri Peskow, Moskau, Russland