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    Anschlag in Nizza: So reagieren Politiker aus aller Welt

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    Staatschef François Hollande hat den Anschlag von Nizza als Terroranschlag eingestuft. Russlands Präsident Wladimir Putin rief seinerseits zu einem kompromisslosen Kampf gegen den Terror auf. So reagierten weitere Politiker.

    Noch in der Nacht wandte sich Hollande in einer TV-Ansprache an sein Volk: „Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht. Wir müssen alles tun, um gegen die Geißel des Terrorismus kämpfen zu können.“

     

    Russlands Staatschef Putin rief im Zusammenhang mit dem Anschlag zu einem kompromisslosen Kampf gegen alle Erscheinungsformen des Terrors auf:

     

    „Einmal mehr konnten wir uns davon überzeugen, dass dem Terrorismus jegliche menschliche Moral völlig fremd ist: Zu seinen Opfern werden völlig unschuldige friedliche Menschen, darunter auch Frauen und Kinder“, schrieb Putin in einem Kondolenztelegramm an Hollande.

     

    Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel steht Deutschland im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs: „Ich bin sehr überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten wir diesen Kampf gewinnen werden", sagte sie am Freitag am Rande des Asem-Gipfels in der Mongolei.Kanzlerin #Merkel: Wir stehen im Kampf gegen den Terrorismus mit vielen anderen an der Seite Frankreichs.

     

    Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich zu dem Anschlag in Nizza: „Wir trauern mit Frankreich und stehen in diesen schweren Momenten fest an seiner Seite. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem ganzen französischen Volk.“

     

    US-Präsident Barack Obama verurteilte in einem Statement den Angriff in der südfranzösischen Küstenstadt und sprach von einem "schrecklichen Terroranschlag".

     

    US-Außenminister John Kerry wiederum sagte, dass der Anschlag in Nizza "ein Angriff gegen unschuldige Menschen" sei, und zwar an einem Tag, an dem "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" gefeiert werden sollten.

     

    US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump sprach von Krieg im Zusammenhang mit dem tragischen Ereignis: „Das ist Krieg.“

     

    Seine Rivalin Hillary Clinton meinte: „Wir werden niemals zulassen, dass Terroristen die egalitären und demokratischen Werte untergraben, die unserem Lebensstil zugrunde liegen".

     

    EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sei sehr betrübt über den Anschlag in Nizza, wie er am Freitagmorgen mitteilte. Er bezeichnete das Geschehene als einen "Terror-Akt".

     

    Auch am anderen Ende der Welt kam der Schock an: Australiens Außenamtschefin Julie Bishop sagte vor Journalisten: „Das hätte eine Zeit des großen Nationalstolzes und des Feierns sein sollen". Der Anschlag habe gezeigt, dass kein Land immun gegen terroristische Angriffe sei.

     

    Belgiens Außenminister Didier Reynders sagte, es sei entsetzlich, dass Frankreich wieder einmal zum Ziel solcher Attacken wurde.

     

    Der spanische Außenminister José Manuel García-Margallo hat seinem französischen Kollegen eigenen Angaben zufolge telefonisch kondoliert. "Wir sind voll und ganz bei dem französischen Volk und der französischen Regierung", sagte er beim Asem-Gipfel in der Mongolei.

     

    Während der Feiern zum französischen Nationalfeiertag ist am späten Donnerstagabend in Nizza ein Lastwagen zwei Kilometer in eine Menschenmenge gerast. Im Lastwagen wurden Feuerwaffen und Granaten gefunden, letztere erwiesen sich später als nicht funktionstüchtig. Der Fahrer wurde erschossen. Nach jüngsten Angaben sind bei dem Anschlag 84 Menschen ums Leben gekommen, über 100 wurden verletzt, Dutzende davon schwer.

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    Anschlag, John Kerry, Frank-Walter Steinmeier, François Hollande, Angela Merkel, Barack Obama, Wladimir Putin, Nizza, Frankreich