15:55 26 Juni 2019
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    Pokémon-freundlich: Moskauer Metro erlaubt Pikachu-Jagd und nennt Bedingungen

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    Die Verwaltung der Moskauer Metro hat es den Nutzern des an Popularität zunehmenden Spiels Pokémon Go erlaubt, in der U-Bahn auf Jagd nach den Figuren zu gehen. Aber nur im Passagier-Bereich und nicht in der Rushhour, erklärte der Pressedienst der Metro.

    Pokémon Go ist eine unglaublich populäre Smartphone-App, entworfen von Nintendo. Das Spiel beruht auf einer Technologie der ergänzten Realität oder „Augmented Reality“, wo sich die digitale und reale Welt vermengen, denn das Bild auf dem Handy-Bildschirm projiziert sich auf die Lokationen der realen Welt.

    „Ja, Sie können es (Pokémon Go – Anm.d.Red.) benutzen. Aber nur in der Fahrgast-Zone. Dabei müssen Sie die Benutzungsordnung der Metro respektieren und sich an die Anforderungen der Verkehrssicherheit halten. Nicht in den Spitzenstunden. Nur in den Zügen und in den Stationen“, so der Pressedienst.

    Bei der App müssen Pokémons an unterschiedlichen Orten der Welt gejagt werden. So führte das Spiel Pokémon-Fans bereits ins Ausschwitz-Museum in Polen, ins Holocaust-Museum in Los Angeles, zum Nationalen Denkmal für den 11. September in New York sowie zum Gedenkort für Vietnamkrieg-Veteranen in Washington.

    Das Holocaust-Museum in Washington klagte und der Pokémon wurde aus dem Saal „entfernt“. Die Gedenkstätte wird nicht mehr als Zugangspunkt in der Pokémon-App angegeben.

    Aktive Spieler berichten von stundenlangen Fahrten auf der Suche nach den „Taschenmonstern“. Zwei Gamer in Neuseeland liehen sich sogar ein Kajak, um ins Zentrum der Wellington-Bucht zu gelangen. In Missouri gerieten örtlichen Medienberichten zufolge Spieler in eine Falle, die von bewaffneten Räubern aufgestellt worden war. Eine andere Person soll gar eine Leiche im Fluss statt eine Pokémon-Figur gefunden haben.

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    Tags:
    Pokemon Go, Nintendo, Moskau