19:18 19 November 2018
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    Amerikanische Journalisten jagten Pokémons beim Treffen von Lawrow und Kerry

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    Amerikanische Journalisten sind bei den Verhandlungen zwischen Russlands Außenminister Sergej Lawrow und seinem US-Amtskollegen John Kerry in Moskau auf Jagd nach Pokémon-Figuren gegangen.

    Während die Außenminister beider Länder die Syrien-Koordinierung, neue US-Initiativen und die ukrainische Regelung besprachen, spielten die amerikanischen Journalisten die App Pokémon Go. Die Jagd nach den Pokémon-Figuren begann sofort nach dem Ende der protokollarischen Dreharbeiten.

    Nach drei Stunden Warten auf die Pressekonferenz erklärte ein amerikanischer Journalist, er hätte endlich „mehrere Pokémon-Figuren im Garten fangen können“.

    Die Verwaltung der Moskauer Metro hat den Nutzern des Spiels Pokémon Go bereits erlaubt, in der U-Bahn, aber nur im Passagier-Bereich und nicht in der Rushhour, auf Jagd nach den Figuren zu gehen.

    Zuvor hatte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärt, der Kreml könne auch ohne Pokémon-App besucht werden. „Pokémons sind kein Grund für einen Besuch des Kremls, dieser Schatzkammer der Weltkultur. Zudem ist er für alle gleich offen, obwohl er die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation ist“, so Peskow.

    Pokémon Go ist eine unglaublich populäre Smartphone-App, entworfen von Nintendo. Das Spiel beruht auf einer Technologie der ergänzten Realität oder „Augmented Reality“, wo sich die digitale und reale Welt vermengen, denn das Bild auf dem Handy-Bildschirm projiziert sich auf die Lokationen der realen Welt.

    Bei der App müssen Pokémons an unterschiedlichen Orten der Welt gejagt werden. So führte das Spiel Pokémon-Fans bereits ins Ausschwitz-Museum in Polen, ins Holocaust-Museum in Los Angeles, zum Nationalen Denkmal für den 11. September in New York sowie zum Gedenkort für Vietnamkrieg-Veteranen in Washington.

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    Tags:
    Pokemon, App, Spiel, Pokemon Go, Nintendo, USA, Russland