16:49 31 März 2020
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    Die Staatliche Kommission für Entwicklung und Reformen der Volksrepublik China hat einen Aufbauplan in den kleinen und mittleren Städten des Landes veröffentlicht. Die Fläche soll für 3,4 Milliarden Menschen, also fast die Hälfte der modernen Weltbevölkerung, reichen.

    Der Plan wurde bereits von allen unabhängigen Experten und selbst von den staatlichen Medien, wie etwa der regierungsnahen Agentur Xinhua, kritisiert. Die Umsetzung des Plans bis 2030 erscheint ihnen unrealistisch zu sein.

    Die Bevölkerung Chinas beträgt weniger als 1,4 Milliarden Menschen, in der Welt leben insgesamt 7,4 Milliarden.

    Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, und der Ministerpräsident des Landes, Li Keqiang, hatten mehrmals zu einer weiteren Urbanisierung aufgerufen. Peking erwartet bis Ende des Jahrzehnts einen Zuzug von mindestens 100 Millionen Landsleuten in die Großstädte.

    Mittlerweile überschreitet das Bebauungstempo in den chinesischen Städten die tatsächliche Nachfrage: In den letzten fünf Jahren sollen in China etwa zehn Millionen Wohnungen jährlich in Betrieb genommen worden sein, wobei die aktuelle Nachfrage nicht mehr als acht Millionen beträgt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf offizielle Angaben.

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    Tags:
    Xinhua, Li Keqiang, Xi Jinping, Peking, China