Widgets Magazine
11:32 20 September 2019
SNA Radio
    Mit Kerzen trauern die Menschen um die Opfer des Attentats in Nizza vor der französischen Botschaft in Moskau

    Ein paar Züge zum psychologischen Porträt des Terroristen von Nizza

    © Sputnik / Maxim Blinov
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Anschlag von Nizza (111)
    5529
    Abonnieren

    Der Amokfahrer tunesischer Herkunft, der am Donnerstagabend in Nizza einen Lkw auf die Strandpromenade gesteuert und 84 Menschen tödlich verletzt hat, hatte laut seiner Schwester Rabeb Bouhlel psychologische Probleme gehabt und mehrere Jahre lang Psychologen aufgesucht.

    Am Kai von Nizza fanden gerade Feierlichkeiten zum Tag der Bastille statt, als Mohamed Lagouaiej Bouhlel mit dem Lkw zwei Kilometer weit in eine Menschenmenge raste. In dem Fahrzeug wurden Feuerwaffen und Granaten gefunden, letztere erwiesen sich später als nicht funktionstüchtig.

    Nach Aussagen von vier Männern aus der Umgebung des Terroristen hatte sich der 31-jährige in den letzten Tagen vor der Tat schroff benommen und die Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ (IS) oft erwähnt. Außerdem soll er keinen Alkohol mehr getrunken haben.

    Laut dem Innenminister Bernard Cazeneuve ist die Radikalisierung des Terroristen nur kurz vor seiner Tat erfolgt. Derartige Terroranschläge ließen sich nur schwer verhindern. Der Terrorist sei den Geheimdiensten nicht bekannt gewesen und habe zu keiner Terrorgruppierung gehört, so der Minister.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Anschlag von Nizza (111)

    Zum Thema:

    Regierungschef Valls attestiert Nizza-Amokfahrer Verbindung zu radikalem Islamismus
    Kenntnisse zu Nizza-Attentäter: dreifacher Vater, allein, nicht besonders religiös
    Nizza-Anschlag: Moskau schließt weitere Todesopfer unter Bürgern Russlands nicht aus
    Attentäter von Nizza gab sich als Eis-Verkäufer aus
    Tags:
    Porträt, Anschlag, IS, Frankreich