Widgets Magazine
20:15 12 November 2019
SNA Radio
    Blich auf das von der syrischen Armee und den Terroristen umkämpfte Aleppo

    Syrien: „Russland war von Anfang an pragmatischer und realistischer“ – Politologe

    © Sputnik / Michael Alaeddin
    Panorama
    Zum Kurzlink
    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)
    41275
    Abonnieren

    Russlands Politik im Syrienkonflikt ist pragmatischer, als die des Westens, wie der Politologe Stephan Rosiny in einem Interview für den Deutschlandfunk sagte.

    „Letztendlich war Russland von Anfang an pragmatischer, würde ich sagen, in gewisser Weise auch realistischer, weil sie diese extreme Fragmentierung der syrischen Gesellschaft besser verstanden haben, auch die konfessionell-ethnische“, so Rosiny.

    Ihm zufolge spielt sich der Konflikt in Syrien nicht nur zwischen „Regime und Opposition“, sondern auch zwischen verschiedenen Gemeinschaften ab. „Und für einige dieser Gemeinschaften ist Baschar al-Assad (…) die Garantie zum Überleben“, fügte er hinzu.

    Dies habe Moskau, so Rosiny, besser erkannt. Auf der anderen Seite setze Russland aber auch „dem Assad-Regime gewisse Grenzen“. Russland habe Interesse daran, mit dem Westen ein Abkommen abzuschließen, um eine verhandelte Lösung für Syrien zu finden, sagte der Politologe.

    „Weil es Russland klar ist, dass eine militärische Sieglösung keine Lösung ist. Und da ist der Westen letztendlich zu gespalten gewesen, hatte keine solche klare Position. Ein Sturz Assads allein wäre keine Lösung für Syrien“, so Rosiny.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Themen:
    Regelung der Syrien-Krise (2016) (515)

    Zum Thema:

    Russische Langstreckenbomber fliegen Angriffe gegen IS in Syrien
    Russland schlägt in Syrien stärker zu – Kreml mahnt zu Solidarität gegen Terror
    Russlands Militär veröffentlicht Video jüngster Bombenangriffe auf IS in Syrien
    Syrien: Russische Langstreckenbomber erneut im Einsatz - IS erleidet schwere Verluste
    Tags:
    Deutschlandfunk, Baschar al-Assad, Syrien, Russland