21:07 06 April 2020
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    Experten haben die Flugschreiber der über dem Mittelmeer abgestürzten EgyptAir-Maschine ausgewertet. Die Flugbesatzung soll versucht haben, das Feuer an Bord zu löschen, wovon die Geräusche und Stimmen auf dem Cockpit-Voice-Rekorder zeugen, heißt es in einer offiziellen Meldung der Untersuchungskommission.

    „Die Kommission hat die Materialien des Datenschreibers erhalten und die Gespräche im Cockpit abgehört. In dem Abschnitt kurz vor der Katastrophe ertönte das Wort ‘Feuer‘“, so die Kommission.

    Dabei wird in dem Dokument unterstrichen, dass es noch zu früh sei, über die Ursache des Feuerausbruchs oder den Entstehungsort zu sprechen.

    Zuvor hatte „The Wall Street Journal“ geschrieben, dass die Handlungen der Piloten nach einem falschen Rauchalarm hätten zu der Katastrophe geführt haben können.

    Ägyptische Ermittler hatten am 16. und 17. Juni die Blackboxes des abgestürzten Airbus A320 im Mittelmeer gefunden und geborgen. Die beschädigten Rekorder wurden mit technischer Hilfe aus Frankreich wieder lesbar gemacht und am 28. Juni zur Entzifferung nach Kairo zurückgeschickt.

    Das Passagierflugzeug A320 der Fluggesellschaft Egypt Air war auf dem Weg von Paris nach Kairo am Morgen des 19. Mai von den Radaren verschwunden. An Bord befanden sich 66 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Einen Tag später wurden im Mittelmeer 290 Kilometer nördlich von Alexandria Wrackteile des Flugzeugs entdeckt.

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    Tags:
    EgyptAir, Paris, Kairo, Frankreich, Ägypten