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    Nach Lkw-Anschlag von Nizza: Italiens Polizei nun auch „privat“ bewaffnet

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    Anschlag von Nizza (111)
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    Italienische Polizisten sollen nun auch nach Dienstschluss ihre Dienstwaffe bei sich tragen. Das empfiehlt das Innenministerium des Landes als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme nach dem Anschlag in Nizza, wie „RT“ berichtet.

    „Das Anschlagsrisiko ist überall hoch, auch in Italien“, so Italiens Innenminister Angelino Alfano. „Nach dem Unglück in Nizza haben wir die Kontrollen zusätzlich verschärft. Außerdem haben wir allen Sicherheitsbeamten per Anweisung empfohlen, ihre Dienstwaffen auch außerhalb der Dienstzeiten bei sich zu tragen“, erklärte der Minister. Diese Maßnahme soll die Wachsamkeit fördern, fügte er hinzu.

    Außerdem hat Alfano die Gründung spezieller Einrichtungen zur Sicherungsverwahrung gefährlicher Straftäter fernab der Großstädte angekündigt.

    Mit einer Schweigeminute gedachten die Franzosen am Montag den Opfern des Anschlags auf der Promenade des Anglais in Nizza am vergangenen Donnerstag. Ein Mann ist mit einem LKW in eine Menge von Menschen gerast, die sich zu Feierlichkeiten anlässlich des Französischen Nationaltags auf der Promenade versammelt haben. Der Täter steuerte den Lastwagen im Zickzack über zwei Kilometer. Danach eröffnete er das Feuer. Bei dem Anschlag starben mindestens 85 Menschen, mehr als 300 wurden verletzt.

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    Terrorismus, Anschlag, Waffen, Angelino Alfano, Italien, Nizza, Frankreich