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    Eine Journalistin vom Sender CNN-Türk hält ein Handy in die Kamera. Zu sehen ist darauf Staatspräsident Erdogan.

    Saudi-Arabier bietet Million Riyal für Handy, mit dem der Putsch abgewendet wurde

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    Ein Bürger Saudi-Arabiens hat eine Million Riyal (rund 267.000 US-Dollar) für das Handy angeboten, mit dem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sich am 15. Juli auf dem Höhepunkt des Putschversuchs an das Volk wandte und seine Anhänger zum Widerstand gegen die Militärs aufrief, berichtet Ensonhaber.

    Dennoch lehnte die CNN-Turk-Moderatorin Hande Firat, mit der der Saudi-Arabier verhandelte, das Angebot ab. Ihr zufolge gehört dieses historische Stück ins Museum und nicht in eine Privatsammlung, so NEWSru Israel.

    In Bezug auf die Person des Saudis ist nur bekannt, dass es sich um einen Geschäftsmann handelt, berichtet Guncel724.

    Wie zuvor mitgeteilt wurde, rief Erdogan, der sich in einem Hotel in Marmaris während seines Urlaubs befand, wenige Stunden nach dem Ausbruch des Putsches Hande Firat, die Leiterin des CNN-Turk-Büros in Ankara, an und äußerte sich zu dem Putschversuch.

    Bei der Live-Videobotschaft des Staatschefs wurde FaceTime genutzt. Erdogan rief in der Botschaft das Volk dazu auf, auf die Plätze zu gehen, den „Okkupanten“ die Stirn zu bieten und die „Demokratie zu verteidigen“. Er versprach, dass die Drahtzieher des Putsches in nächster Zeit „neutralisiert“ werden.

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