22:51 20 Januar 2020
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    Olympia Rio-2016 (173)
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    Der Ausschluss der weißrussischen Nationalmannschaft in Rudern und Kanu von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ist laut dem sowjetischen Olympia-Sieger im Säbelfechten von 1980 in Moskau, Nikolai Aljochin, eine rein politische Entscheidung, die zwecks Konkurrenzbeseitigung getroffen worden ist.

    „Sofern ich weiß, gab es gegen unser Rudern und unsere Ruderer keine Vorwürfe… Alle diese Dopingskandale sind dafür erdacht worden, um Russland noch stärker zu treffen. Und Weißrussland wurde auch deswegen bestraft, weil unsere Ruderer bei den Olympischen Spielen in Rio als Favoriten gelten“, sagte Aljochin in einem Interview für den Radiosender Sputnik Belarus.

    „Wir haben das schon einmal erlebt, und die Olympische Bewegung war beinahe auseinandergebröckelt.“

    „Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau gab es auch eine schwierige politische Situation, aber damals war die europäische Gesellschaft etwas anders – sie kamen zu den Wettkämpfen, wenn auch nicht unter ihren Nationalflaggen, aber dennoch unter olympischen Flaggen. Am Fechten beispielsweise nahmen die stärksten Länder  teil, und keiner wurde benachteiligt“, so der Olympia-Sieger.

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    Tags:
    Olympische Spiele in Rio de Janeiro, Olympische Spiele in Moskau 1980, Weißrussland