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02:55 21 Juli 2019
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    Spezialkräfte der Polizei sichern das Gelände um Münchner Hauptbahnhof

    Russischer Experte: Schießerei in München ist Folge kurzsichtiger Migrationspolitik

    © REUTERS / Michael Dalder
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    Die Schießerei in München zeugt nach Ansicht von Igor Korotschenko, Chefredakteur der Zeitschrift „Nazionalnaja oborona“ (Nationale Verteidigung), ein weiteres Mal von der kurzsichtigen Migrationspolitik der EU und der falschen Einschätzung der Sicherheitsbedrohungen durch die europäischen Behörden.

    „Ich bin  sicher, dass hinter den Ereignissen in München der IS steht“, äußerte er in einem RIA-Novosti-Gespräch. „Eine Massenerschießung in einer europäischen Metropole muss als Terrorakt qualifiziert werden. Ganz Europa befindet sich heute im Risikobereich. Dies ist eine direkte Folge davon, dass die EU-Politiker alle Geheimdienste desorganisiert haben, indem sie erklärt haben, dass die größte Bedrohung für Europa heute Russland sei.“ 
     
    Die politische Lage, die im zurückliegenden Jahr in Europa entstanden sei, werde wahrscheinlich kaum ein Grund für die Wiederaufnahme des Zusammenwirkens zwischen den Sicherheitsdiensten der EU-Länder mit ihren russischen Kollegen sein, obgleich ein solches Zusammenwirken heutzutage für die europäische Sicherheit notwendig sei.
     
    „Terrorakte geschehen in Europa bereits regelmäßig, dennoch ist von einem Zusammenwirken der Sicherheitsdienste nicht die Rede“, fügte er hinzu. „Es ist offensichtlich, dass die kommenden Wahlen die heutigen europäischen Politikaster wegfegen werden, die die Interessen der USA bedienen. An die Macht werden national orientierte Politiker kommen, die einen realen Antiterrorkampf anpacken werden. Ohne Zusammenwirken mit Russland werden sie nicht auskommen können.“
     
    Nach Ansicht des Experten könnten sich die Ereignisse wie die heutigen in München in jeder europäischen Stadt wiederholen.

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    Tags:
    Amoklauf, Migrationspolitik, Igor Korotschenko, München, Deutschland