16:05 29 Januar 2020
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    Die Chefredakteurin des russischen TV-Senders Russia Today, Margarita Simonjan, hat den Aufruf des Atlantischen Rates (Atlantic Council) verurteilt, Cyberattacken auf den Sender vorzubereiten, wie der Pressedienst des Senders mitteilte.

    Wie Simonjan sagte, forderten Nato-Helfer Polen dazu auf, Cyberattacken gegen RT auszuführen. Sie betonte, das sei kein Spaß.

    Laut dem Pressedienst des TV-Senders hat die Nato bereits wiederholt dazu aufgerufen, gegen „russische Propaganda“ vorzugehen.

    Laut Medienberichten will die Allianz einen Kampf gegen russische „Informationswaffen“ einleiten bzw. eine spezialisierte Kommunikationseinheit ins Leben rufen. 

    Zuvor hatte der Atlantische Rat Warschau in seinem Bericht „Abschreckungswaffen: Wie sich Polen und die Nato dem wiederauflebenden Russland widersetzen müssen“ empfohlen, den TV-Sender RT auf die Liste potentieller Objekte für Cyberattacken zu setzen.

    Einer der Punkte des Berichts beziehe sich unmittelbar auf den Sender: „Polen muss verkünden, dass es sich das Recht vorbehält, Cyberabgriffe auszuführen (nicht unbedingt als Antwort auf Cyberattacken)“.  

    Die polnische Führung müsse nun die Liste eventueller Objekte für einen Cyberangriff veröffentlichen, wie zum Beispiel die Moskauer U-Bahn, das Energieversorgungssystem von St. Petersburg und russische Medien wie RT, heißt es in dem Bericht. 

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    Tags:
    Reaktion, Cyberattacken, NATO, Atlantic Council, RT, Margarita Simonjan, Polen, Russland