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16:22 19 Oktober 2019
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    Nach schrecklicher Tragödie: Münchener tragen Blumen zu Anschlagsort

    Amokschütze von München wurde in der Schule gemobbt – de Maizière

    © AP Photo / Kerstin Joensson
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    Der 18-jährige David S., der am Freitagabend neun Menschen und sich selbst erschossen hat, ist in der Schule gemobbt worden, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière mitteilte.

    Nach Informationen der Polizei litt der mutmaßliche Täter unter Depressionen und war in Behandlung.

    In der Wohnung des Täters wurde laut de Maizière Material gefunden, das Verbindungen zum Amoklauf von Winnenden 2009 und zu den Massenmorden des Norwegers Anders Behring Breivik vor genau fünf Jahren aufzeigte. Außerdem gebe es Hinweise darauf, dass der 18-Jährige gemobbt worden sei. Ein Zusammenhang zum Terrorismus und zur Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) sei dagegen nicht zu erkennen.

    Der Bundesinnenminister bestätigte, dass der 18-jährige Deutsch-Iraner nach bisherigen Informationen "mit hoher Wahrscheinlichkeit" als Einzeltäter gehandelt habe.

    Bei einer Schießerei am Freitagabend am Münchner Olympia-Einkaufszentrum sind nach Polizeiangaben zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter der mutmaßliche Täter. 16 weitere Menschen wurden verletzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner. Die Motive des Täters sind bisher unklar. Er soll alleine gehandelt haben.

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    Tags:
    Schule, Amokschütze, Schießerei, Thomas de Maizière, München