14:34 23 April 2019
SNA Radio
    Russlands Sportminister Witali Mutko

    Mutko: Dopingskandal ist kein Grund für Entzug der Fußball-WM 2018

    © AFP 2019 / FABRICE COFFRINI
    Panorama
    Zum Kurzlink
    2629

    Laut dem russischen Sportminister und Präsidenten des nationalen Fußballvereins, Witali Mutko, besteht keine Verbindung zwischen dem Dopingskandal in der russischen Leichtathletik und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018.

    Demnach gebe es auch keinerlei Gründe, Russland die Austragung der Fußball-WM 2018 zu entziehen.

    Am Dienstag veröffentlichte das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Erklärung zu den Ergebnissen des Berichts einer unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada. Darin hat es die internationalen Wintersportart-Verbände dazu aufgerufen, die Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe in Russland einzustellen. Aus dem Fußball-Weltverband Fifa hieß es jedoch, dass sich die IOC-Erklärung nur auf Wintersportarten beziehe und es keine Zweifel gebe, dass die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland  stattfinden werde.

    „Sie haben die Erklärung der Fifa gehört, dass sie keine Gründe sieht. Was die Erklärung des IOC betrifft, so gibt es dort tatsächlich eine Empfehlung für die Wintersportarten. Aber das ist die Sache jedes internationalen Verbandes. Ich sehe jetzt keine Verbindung zwischen der aktuellen Situation und der Etappe des Biathlon-Weltcups in Chanty-Mansijsk, wie auch keine Verbindung zu der Fußballmeisterschaft 2018. Es gibt keine Gründe dazu. Wir warten jetzt alle ungeduldig auf die Entscheidung des IOC“, sagte Mutko zu Journalisten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Gorbatschow an IOC-Präsident Bach: „Unschuldige dürfen nicht bestraft werden!“
    IOC: Positive Doping-Proben bei 23 Medaillenträgern von Olympia 2008 entdeckt
    Sportgerichtshof in Lausanne: IOC darf russische Leichtathleten zu Olympia zulassen
    Moskau bestätigt Zusammensetzung von Olympia-Team - IOC-Beschluss gespannt erwartet
    Tags:
    Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland, IOC, Witali Mutko, Russland