07:19 25 Juni 2017
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    Schwarzes Meer: Russland macht Nato einen Strich durch die Rechnung "Forbes"

    © Sputnik/ Grigory Sysoev
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    Russland hat sich viel Mühe gegeben, um seine Positionen am Schwarzen Meer zu festigen. Dabei hat es große Erfolge erreicht und gleichzeitig die Pläne der Nato in Bezug auf diese Region zerstört, schreibt die Zeitschrift „Forbes“.

    In der letzten Zeit kooperieren die USA immer öfter mit den Ländern der Schwarzmeerküste, wobei sie ihnen die Durchführung von Militärübungen vorschlagen und mit ihnen die Perspektiven einer gemeinsamen Rüstungsproduktion besprechen. Washington meine, die an Russland grenzenden Staaten bräuchten Schutz gegen eine potentielle „Bedrohung“ aus Moskau, so „Forbes“.

    Dem Blatt zufolge wissen die westlichen Länder dabei sehr gut, dass Russland im Laufe von hundert Jahren seine Präsenz am Schwarzen Meer als wichtigste Grundlage für seine Sicherheit betrachtet und alle historischen und strategischen Begründungen dafür hat. In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass Moskau gezielt daran arbeitet, den bisherigen Ruf seiner Flotte wiederherzustellen.

    Nachdem die Mehrheit der Krim-Bewohner sich im März 2014 in einem dort durchgeführten Referendum für den Anschluss der Halbinsel an Russland ausgesprochen hatte und die Krim Teil Russlands geworden war, sperrte Moskau das Schwarze Meer mit Hilfe von Seezielflugkörpern mit einer Reichweite von 600 Kilometern sowie Über- und Unterwasserkampfschiffen.

    Die Möglichkeiten der russischen Marine können laut „Forbes“ die Freiheit der Handlungen der USA und der Nato am Schwarzen Meer begrenzen und von der amerikanischen Rüstungsindustrie eine erhebliche Steigerung der Ausgaben erfordern.

    Sogar kleine Patrouillenboote könnten dank der Nutzung der neuen Raketen vom Typ Kalibr und präzisionsgelenkter Munition einen stärkeren Schlag als die Schiffe anderer Marinen führen, so der „Forbes“-Autor abschließend.

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    Tags:
    Raketen, Munition, Marine, Kalibr-Rakete, NATO, Schwarzes Meer, USA, Washington, Russland
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