20:24 27 März 2017
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    Schwarzes Meer: Russland macht Nato einen Strich durch die Rechnung "Forbes"

    © Sputnik/ Grigory Sysoev
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    Russland hat sich viel Mühe gegeben, um seine Positionen am Schwarzen Meer zu festigen. Dabei hat es große Erfolge erreicht und gleichzeitig die Pläne der Nato in Bezug auf diese Region zerstört, schreibt die Zeitschrift „Forbes“.

    In der letzten Zeit kooperieren die USA immer öfter mit den Ländern der Schwarzmeerküste, wobei sie ihnen die Durchführung von Militärübungen vorschlagen und mit ihnen die Perspektiven einer gemeinsamen Rüstungsproduktion besprechen. Washington meine, die an Russland grenzenden Staaten bräuchten Schutz gegen eine potentielle „Bedrohung“ aus Moskau, so „Forbes“.

    Dem Blatt zufolge wissen die westlichen Länder dabei sehr gut, dass Russland im Laufe von hundert Jahren seine Präsenz am Schwarzen Meer als wichtigste Grundlage für seine Sicherheit betrachtet und alle historischen und strategischen Begründungen dafür hat. In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass Moskau gezielt daran arbeitet, den bisherigen Ruf seiner Flotte wiederherzustellen.

    Nachdem die Mehrheit der Krim-Bewohner sich im März 2014 in einem dort durchgeführten Referendum für den Anschluss der Halbinsel an Russland ausgesprochen hatte und die Krim Teil Russlands geworden war, sperrte Moskau das Schwarze Meer mit Hilfe von Seezielflugkörpern mit einer Reichweite von 600 Kilometern sowie Über- und Unterwasserkampfschiffen.

    Die Möglichkeiten der russischen Marine können laut „Forbes“ die Freiheit der Handlungen der USA und der Nato am Schwarzen Meer begrenzen und von der amerikanischen Rüstungsindustrie eine erhebliche Steigerung der Ausgaben erfordern.

    Sogar kleine Patrouillenboote könnten dank der Nutzung der neuen Raketen vom Typ Kalibr und präzisionsgelenkter Munition einen stärkeren Schlag als die Schiffe anderer Marinen führen, so der „Forbes“-Autor abschließend.

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    Tags:
    Raketen, Munition, Marine, Kalibr-Rakete, NATO, Schwarzes Meer, USA, Washington, Russland
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    Alle Kommentare

    • avatar
      mhbh
      Tja, da hatten die VSA schon fest damit gerechnet, auf der Krim in Sewastopol ihre Flotte direkt an der Grenze zu Russland stationieren zu können, daraus ist aber dank der Schläue und entschlossenen Handlung von Putin nichts geworden. Jetzt wollen sie eben ihre erbärmlichen Pudel in den Schwarzmeeranrainerstaaten aufhetzen, sich mit immer neuen Manövern gegen die angebliche "russische Gefahr" verteidigen zu müssen.
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      Bilderbieger
      Die Anrainerlaender (ausser die Ukraine) wissen bestimmt,
      was sie besseres mit ihrem Geld machen koennen, als es zu
      verballern.

      .
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      Joesi
      alles , was derzeit von der NATO an den Russischen Außengrenzen läuft, ist völkerrechtwidrig!
      Es widerspricht auch dem eigenen Paragraphen1 des Natovertrages!
      Deutschland muß wegen Vertragsbruchs der Amerikaner aus der NATO jetzt austreten...andere Mitgliedstaaten werden dann folgen!
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      Terr0rstyle667Antwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, schön wäre es, dazu brauchst du aber mündige politiker.
    • R. Lee Ermey
      Und schon wieder hegt man alte Sowjetträume von dm russischem Schwarzen Meer.
      Das ist vorbei!
      Russland ist heute nicht als die von Obama ausgesprochene Regionalmacht!
      Das schwarze Meer gehört allen Anreinern gleichermassen!
      Nur muss das noch in die Köpfe der Russen eingebracht werden!
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      josef.giacomuzzi
      Der Westen, seit Jahren Brandstifter Nr. I bzw. als Kriegstreiber in einem tödlichen Spiel unterwegs. Was geht in diesen Köpfen vor? NATO - bis an die Grenzen Russlands, Raketenschilder, den Versuch die Krim zu stehlen und viele grenzdebile Aktionen, deuten auf eine miserable Beurteilung der Folgen. Nur Verrückte können solche Aktionen gutheißen, denn ein dritter WK wäre der Letzte. Haben wir nicht schon genug Elend auf diesem Planeten? Der Verlierer steht schon fest – alle und jeder.
      www.politaia.org/kriege/die-einkreisung-russlands

      www.google.at/?gfe_rd=cr&ei=olGxWKy9Fsyv8wf754jgCg#q=nato+st%C3%BCtzpunkte+in+europa+Lagekarte&a
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      josef.giacomuzziAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, Russland gehört zu Europa oder umgekehrt.
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      josef.giacomuzzi
      Die NATO bzw. die USA operieren immer mit altbewährtem Muster: verunsichern, provozieren, sanktionieren, desinformieren und alles mit dem Ziel Russland zu destabilisieren. Hat die Opposition in Russlands nicht erkannt, dass es im Interesse der USA liegt: aus Russland einen zerstörten Irak bzw. Libyen zu machen. Die ROHSTOFFE Russlands und die Auslöschung Russlands stehen auf der Agenda und ein großer Teil der russischen Bevölkerung glaubt den Märchentanten des Westens: der Westen hätte den Stein der Weisen gefunden. Von Agenten des Westens wird die Opposition in Russland unterstützt und aufgehetzt. Die USA haben im Irak, Afghanistan, Libyen usw. eine „blühende“ Demokratie implementiert d.h. auf gut Deutsch einen elenden Saustall hinterlassen. Elend und des Lebens nicht mehr sicher ist das verlogene Resultat der Gurken in Brüssel, der Schulzes in Deutschland und der NATO im Kielwasser der USA.
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      josef.giacomuzzi
      Hätte sich die russischsprachige Bevölkerung im Don Bass und Umgebung nicht gewehrt, wären sie von den Nazibrigaden der Ukrainer massakriert worden. CIA und die Schulzes bzw. Gurken in Brüssel schielten geil mit eingetrübten Lichtern auf die Krim. Speziell den Schwarzmeerhafen Sewastopol wollte die EU mit dubiosen Verträgen der NATO überlassen. Von den verbrecherischen Oligarchen gelinkt, wurden die Ukrainer zu einem willfährigen Werkzeug des Westens ohne Aussicht auf Erfolg. Ein zusätzlicher Brennpunkt, den es zu löschen gilt. Gemeinsam und nicht auf Kosten der Russen. Es genügt, dass sie Ostdeutschland verschenkt haben.
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      hampi1246Antwort anjosef.giacomuzzi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      josef.giacomuzzi, Die Regierung Dr. V. V. Putin wird's schon richten. Im moment läuft die Geschichte mit der Ukraine, dem Dombas und der Krim doch ganz gut. Es werden noch ein paar Monate ins Land ziehen und dann werden die im Dombas offiziel an Russlands Türe klopfen und um Anschluss an Russland und die Krim bitten. Die Zeit arbeitet für Russland.
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      hampi1246Antwort anjosef.giacomuzzi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      josef.giacomuzzi, Ich habe noch eine kleinigkeit vergessen. Die DDR gehörte eben nicht zu Russland, sie war nach dem WK2 ein Teil des Vermächtnisses der Grossen 3. Russland hat immer damit gerechnet die DDR dereinst an das Deutsche Volk zurück zu geben. Damit hat Russland bewiesen, dass es eben kein Land ist, welches andere Völker okupiert.
      Die USA haben Ihre Finger bis heute an der Gurgel der Deutschen Regierung. Denen gehörte schon längst eine gelangt. Nur ist das nicht Russlands Aufgabe.
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