21:26 29 Januar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    17958
    Abonnieren

    Nach den bisherigen Ermittlungen waren die Besucher des Open-Air-Musikfestivals im bayerischen Ansbach das Ziel des syrischen Selbstmordattentäters. Zum Glück konnte eine wesentlich höhere Zahl von Toten und Verletzten verhindert werden.

    Der junge vollbärtige Mann mit Rucksack war kurz vor der Explosion vor dem Westzugang zu dem Festivalgelände gesichtet worden, wo sich etwa 2.500 Zuschauer versammelt hatten. Als er nicht eingelassen wurde – eine Eintrittskarte hatte der Täter nicht – zündete er den im Rucksack versteckten Sprengsatz an. Die Metallsplitter-Bombe hätte viel mehr Schaden angerichtet, wäre es auf dem Festivalgelände zur Explosion gekommen. Es sei „glücklichen Umständen“ zu verdanken, „dass nicht weitere Menschen zu Tode gekommen sind“, wird Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von den Medien zitiert. 
     
    Der 27-jährige Asylbewerber aus Syrien war schon früher strafrechtlich in Erscheinung getreten und der Polizei bekannt, fügte Hermann hinzu. Bekannt sei auch, dass er bereits zweimal Selbstmordversuche unternommen hatte und auch psychiatrisch behandelt wurde.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Verschwörungstheorie oder wahr: Kommt das Coronavirus aus dem Labor?
    „Die Leute haben Greta satt“ – Jetzt reichen 5 Worte eines Interviews für verlogenen Shitstorm
    1.100 Stück: Vietnams Luftwaffe machte fette Beute nach US-Desaster
    Afghanistan nennt Absturzursache von US-Flugzeug in Ghazni – Berichte
    Tags:
    Rucksack, Selbstmordattentäter, Musikfestival, Joachim Herrmann, Ansbach, Bayern