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09:30 23 Oktober 2019
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    Der abgeriegelte Tatort im Zentrum von Ansbach

    Glück im Unglück: In Ansbach konnte viel Schlimmeres verhindert werden

    © AP Photo / Matthias Schrader
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    Nach den bisherigen Ermittlungen waren die Besucher des Open-Air-Musikfestivals im bayerischen Ansbach das Ziel des syrischen Selbstmordattentäters. Zum Glück konnte eine wesentlich höhere Zahl von Toten und Verletzten verhindert werden.

    Der junge vollbärtige Mann mit Rucksack war kurz vor der Explosion vor dem Westzugang zu dem Festivalgelände gesichtet worden, wo sich etwa 2.500 Zuschauer versammelt hatten. Als er nicht eingelassen wurde – eine Eintrittskarte hatte der Täter nicht – zündete er den im Rucksack versteckten Sprengsatz an. Die Metallsplitter-Bombe hätte viel mehr Schaden angerichtet, wäre es auf dem Festivalgelände zur Explosion gekommen. Es sei „glücklichen Umständen“ zu verdanken, „dass nicht weitere Menschen zu Tode gekommen sind“, wird Bayerns Innenminister Joachim Herrmann von den Medien zitiert. 
     
    Der 27-jährige Asylbewerber aus Syrien war schon früher strafrechtlich in Erscheinung getreten und der Polizei bekannt, fügte Hermann hinzu. Bekannt sei auch, dass er bereits zweimal Selbstmordversuche unternommen hatte und auch psychiatrisch behandelt wurde.

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    Tags:
    Rucksack, Selbstmordattentäter, Musikfestival, Joachim Herrmann, Ansbach, Bayern