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11:33 20 August 2019
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    Olympia in Rio

    Kreml: Keine Beteiligung Putins an Verhandlungen über Sportlerzulassung in Rio

    © REUTERS / Pilar Olivares
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    Russlands Präsident Wladimir Putin wird sich nicht persönlich an den Verhandlungen über die Zulassung russischer Sportler zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro beteiligen, wie sein Sprecher, Dmitri Peskow, am Montag sagte.

    „Nein, eine persönliche Teilnahme ist hier nicht möglich“, so Peskow.

    Zuvor sagte der Kremlsprecher, dass der russische Staatschef nicht an der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele teilnehmen werde. Außerdem teilte er mit, dass der Kreml positiv auf den IOC-Beschluss reagiert habe, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten zu verhängen.

    „Selbstverständlich bewerten wir die zentrale Entscheidung, die es den sogenannten,sauberen‘ Sportlern ermöglicht, nach Ermessen der internationalen Föderationen an den Olympischen Spielen teilzunehmen, positiv“, sagte Peskow.

    Am Sonntag schrieb die französische Zeitung Liberation, dass Putin angeblich „eine Reihe von Schritten“ unternehmen könnte, um die entstandene Lage rund um die russische Olympiamannschaft zu beeinflussen. Am gleichen Tag übermittelte das Internationale Olympische Komitee (IOC) das Recht über die Zulassung konkreter Sportler und Mannschaften Russlands in verschiedenen Sportarten den internationalen Föderationen.

    Der Präsident des russischen Olympischen Komitees sagte seinerseits, Moskau und das Komitee würden mit allen internationalen Organisationen, mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und dem IOC auf allen Ebenen kooperieren.

    Am 18. Juli hatte WADA die Resultate einer von Richard McLaren geleiteten WADA-Kommission veröffentlicht. Der russische Sportminister Witali Mutko und der Inlandsgeheimdienst FSB wurden neben anderen der Verwicklung in Manipulationen mit Doping-Proben beschuldigt.

     

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    Tags:
    Olympische Spiele in Rio de Janeiro, IOC, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Russland