21:04 21 September 2020
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    Die Geiselnahme in der französischen Normandie-Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray ist geplant gewesen, wie ein Sprecher des französischen Innenministeriums gegenüber dem Sender BFMTV sagte.

    „Noch ist es zu früh, um über die Motive zu sprechen. Ich kann sagen, dass es offensichtlich sehr aggressive und beabsichtigte Taten waren, die natürlich zuvor geplant waren“, so der Sprecher.

    Die Geiselnehmer seien von der Polizei vernichtet worden, sobald sie die Kirche verließen. Im Kirchengebäude hätten die Ordnungskräfte eine Leiche gefunden. Ein weiterer Mensch befinde sich in kritischem Zustand „zwischen Leben und Tod“. Zurzeit werde der Tatort auf mögliche Sprengsätze untersucht.

    Wie der Sender iTele berichtet, wurde die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft mit den Ermittlungen beauftragt.

    Wie zuvor berichtet wurde, hatten zwei mit Messern bewaffnete Männer in der Kirche vier bis sechs Menschen als Geiseln genommen, unter ihnen mindestens der Priester, zwei Nonnen und zwei Kirchgänger.

     

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    Tags:
    Geiselnahme, Normandie, Frankreich