12:06 26 September 2020
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    Die Polizei hat die Identität eines der Kirchen-Geiselnehmer in der französischen Normandie-Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray festgestellt, berichtet BFMTV.

    Wie aus der Meldung hervorgeht, wollte der Mann ausreisen, um auf Seiten der Terroristen zu kämpfen, wurde aber an der türkischen Grenze aufgehalten.

    2015 wurde er zu einer Haftstrafe verurteilt. Im März 2016 wurde er freigelassen, musste aber ein elektronisches Armband tragen. Unter anderem wurde der Mann in die Datenbank der französischen Polizei eingetragen und befand sich unter gerichtlicher Kontrolle.

    Wie zuvor berichtet wurde, hatten zwei mit Messern bewaffnete Männer in einer Kirche in der französischen Normandie vier bis sechs Menschen als Geiseln genommen. Die Geiselnehmer wurden inzwischen von den Polizisten erschossen. Die Umgebung wurde abgesperrt.

    Unter den Geiseln waren mindestens der Priester, zwei Nonnen und zwei Kirchgänger. Französischen Medienberichten zufolge soll einer der Geiselnehmer dem Priester die Kehle durchgeschnitten haben.

    Die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat) hat sich zu der Kirchen-Geiselnahme bekannt.

    Laut einer Meldung von AFP nahm die Polizei im Zusammenhang mit der Geiselnahme einen Verdächtigen fest.

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    Tags:
    Geiselnahme, Polizei, Normandie, Frankreich