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    Nach Putschversuch: Abschuss von Su-24 wird erneut untersucht - Minister

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    Der Abschuss der russischen Su-24 im November 2015 und der Tod von 34 Zivilisten durch türkische Luftangriffe in Uludere in der südöstlichen Provinz Şırnak im Dezember 2011 wird laut dem türkischen Minister für Energie und Bodenschätze, Berat Albayrak, nach dem gescheiterten Umsturzversuch wieder untersucht werden.

    Zuvor teilte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit, dass im Rahmen der Untersuchung der Umsturzpläne zwei Piloten festgenommen worden seien, die den russischen Bomber Su-24 im November 2015 abgeschossen haben. Ihm zufolge können sie mit der Organisation des islamischen Oppositionspredigers Fethullah Gülen in Verbindung stehen, den Ankara für den Putschversuch verantwortlich macht.

    „Ich glaube, dass der Zwischenfall in Uludere und der mit dem russischen Flugzeug erneut untersucht werden“, sagte Albayrak am Dienstag in einem Interview für den Fernsehsender Habertürk.

    Eine Gruppe türkischer Militärs hatte in der Nacht zum 16. Juli einen Putschversuch unternommen, der aber scheiterte. Der Umsturzversuch kostete rund 246 Menschen, Putschisten nicht mitgerechnet, das Leben. Mehr als 2000 wurden verletzt.

    Die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei gerieten in eine schwere Krise, nachdem ein türkisches Jagdflugzeug am 24. November 2015 einen russischen Su-24-Bomber in Syrien abgeschossen hatte. Wladimir Putin bezeichnete dies als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“ und belegte die Türkei mit einer Reihe wirtschaftlicher Einschränkungen. Entspannung gab es erst, als sich Erdogan im Juni 2016 für den Abschuss entschuldigte und zum Tod des russischen Piloten Oleg Peschkow sein Beileid aussprach.

    Mit dieser Geste hat Ankara die Bedingungen erfüllt, die Russland zuvor gestellt hatte: Es entschuldigte sich und leitete anschließend Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Mörder des russischen Piloten ein.

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    Putschversuch, Su-24-Abschuss, Fethullah Gülen, Berat Albayrak, Recep Tayyip Erdogan, Türkei, Russland