06:10 21 September 2020
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    Die bewaffnete Gruppe, die seit dem 17. Juli eine Polizeistation in der armenischen Hauptstadt besetzt hält, hat die Geiselnahme von Ärzten abgestritten. Zuvor hatte ein Polizeivertreter mitgeteilt, dass die Bewaffneten zu Hilfe gerufene Ärzte als Geiseln genommen hatten.

    Laut dem Vertreter einer bürgerlichen Oppositionsinitiative sollen sich die Bewaffneten bereiterklärt haben, die Ärzte freizulassen, sobald andere Ärzte als Ersatz geschickt werden können.

    Dort befinden sich medizinische Mitarbeiter, die nicht als Geiseln genommen wurden. Sie fordern, dass eine Ablösung organisiert wird, um diese Ärzte zu befreien“, sagte er.

    Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Ein Polizist kam bei der Besetzung ums Leben. Die Bewaffneten forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien) Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

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    Tags:
    Polizei, Geiselnahme, Armenien, Eriwan