07:16 25 Juni 2017
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    Die anglikanische Kirche St Martin-in-the-Fields

    Nach Geiselnahme in Normandie: London lässt britische Kirchen überwachen

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    Terrorgefahr in Europa (2016) (232)
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    Nach der Geiselnahme in einer Kirche in der französischen Normandie-Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray will die britische Regierung etwa 2,5 Millionen Pfund (umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro) für den Schutz der Kirchen im Land bereitstellen, wie der TV-Sender Swesda am Mittwoch mitteilt.

    Mit diesen Mitteln sollen Überwachungskameras, Kontrollsysteme zur Türverriegelung und Alarmalanlagen installiert werden. 

    Laut der britischen Premierministerin Theresa May ist die Gefahr eines Terrorangriffes jetzt hoch wie nie zuvor, besonders angesichts des jüngsten Überfalls auf eine Kirche in der französischen Normandie.

    Am Dienstag hatten zwei mit Messern bewaffnete Männer in einer Kirche in der französischen Normandie fünf Menschen als Geiseln genommen. Die Geiselnehmer wurden von den Polizisten erschossen. Unter den Geiseln waren der Priester, zwei Nonnen und zwei Kirchgänger. Französischen Medienberichten zufolge soll einer der Geiselnehmer dem 86-jährigen Priester die Kehle durchgeschnitten haben.

    Es stellte sich heraus, dass die Kirche schon lange Zeit auf der Liste potentieller IS-Ziele gestanden hatte.     

    Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) bekannte sich zu der Kirchen-Geiselnahme.

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    Terrorgefahr in Europa (2016) (232)

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    Tags:
    Geiselnahme, Kirche, TV-Sender Swesda, Terrormiliz Daesh, Theresa May, Großbritannien, Frankreich
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