21:07 06 April 2020
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    Olympia Rio-2016 (173)
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    Russlands Stabhochsprung-Legende Jelena Issinbajewa hat via Instagram erklärt, warum sie bei der feierlichen Entsendung des russischen Olympia-Teams nach Rio in Anwesenheit des Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch in Tränen ausgebrochen ist.

    „Ich konnte die Tränen der Demütigung nicht zurückhalten. Auch starke Frauen brechen manchmal aus und geben sich ihren Emotionen hin“, schrieb die Olympiasiegerin. Sie dankte ihren Fans für die „kräftige Unterstützung“, die „teurer als jeder Sieg“ sei. 

    „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker“, ergänzte Issinbajewa noch. 

    Zu der feierlichen Entsendung der russischen Olympia-Auswahl nach Rio de Janeiro am Mittwoch im Großen Kremlpalast waren 114 Sportler eingeladen, darunter auch die Athletin Jelena Issinbajewa. Während ihrer Rede erzählte die zweifache Olympiasiegerin und Weltrekordlerin in Anwesenheit von Präsident Wladimir Putin unter Tränen, wie lange sie sich auf diese Spiele vorbereitet hätte, und wie man sie und viele andere letztendlich um einen großen Traum gebracht habe.

    Nach Angaben von Issinbajewas Trainer, Jewgenij Trofimow, ist der Sportlerin angeboten worden, als Fahnenträgerin der russischen Mannschaft bei den Spielen in Brasilien aufzutreten. Es könne jedoch gut sein, dass Issinbajewa darauf verzichten werde, da „es ihr schwer fallen wird, den Wettbewerb danach von außen zu beobachten“, so Trofimow, zitiert von russischen Medien.

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    Trägerin, Fahne, Tränen, Jelena Issinbajewa, Wladimir Putin, Rio de Janeiro, Brasilien, Russland